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JAGG Ölkühler - technische Fragen zur Ölversorgung und Einbau

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JAGG Ölkühler - technische Fragen zur Ölversorgung und Einbau

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mephiston ist offline mephiston · 14 Posts seit 01.04.2022
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Neuer Beitrag 09.09.2022 15:33
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Ich möchte nun meiner FXDLS einen JAGG 10 Row Ölkühler inkl. Thermostat gönnen, wobei mir einige Fragen aufgekommen sind:

1. Hier und da habe ich gelesen, die Ölleitung aus dem Jagg Lieferumfang sollte man nicht verwenden, da sie ggf. schneller undicht wird - kann das hier bestätigt werden?
2. Vermutlich blöde Frage, beschäftigt mich aber stark: Wenn der Ölkühler montiert ist, ist er ja trocken. Was passiert nun eigentlich, wenn man den Motor startet? Füllt sich der Ölkühler sofort mit Öl und das Thermostat macht dann erst zu, solange die Temperatur noch nicht erreicht ist? Oder bleibt der Kühler trocken, bis das Thermostat öffnet und muss dann erst den Kühler fluten? Beide Fälle gefallen mir irgendwie nicht so gut - kann es dabei zu Schmierabrissen kommen? Sollte man den Kühler vorher mit Öl befüllen, sofern das überhaupt ohne Sauerei möglich ist?
3. Vermutlich auch blöde Frage: Ich habe gerade ganz frisches Öl im Motor und würde das daher ungern komplett ablassen bei der Montage - kann man auch nur den Ölfilter abnehmen mit geringem Ölverlust, oder kommt da ohne Ende Öl raus?

Danke für jede fachmännische Einschätzung!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von mephiston am 09.09.2022 16:57.

Avatar (Profilbild) von springerdinger
springerdinger ist offline springerdinger · 2918 Posts seit 10.08.2017
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Neuer Beitrag 09.09.2022 16:19
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zum zitierten Beitrag Zitat von mephiston
Ich möchte nun meiner FXDLS einen JAGG 10 Row Ölfilter inkl. Thermostat gönnen

Einen JAGG Ölkühler! Augenzwinkern

Weich-Ei ist offline Weich-Ei · 2742 Posts seit 01.12.2011
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Weich-Ei ist offline Weich-Ei
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Neuer Beitrag 09.09.2022 16:49
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zu 1.
nö, hatten bei mir damals keine Ausfälle/Undichtigkeiten

zu 2.
Der Thermostat öffnet erst wenn die Solltemperatur erreicht ist, bis dahin fließt das Öl nur durch den Filter und nicht durch den Kühler.
Zu "Schmierabrissen" sollte es nicht kommen da Du ja das Öl pumpenseitig nicht direkt aus dem Filter oder Kühler ziehst, sondern aus dem Volumen/Füllstand des Öltanks. Und um den soweit absacken zulassen das die Ölpumpe leer läuft, musst Du schon noch 10 weitere 10row verbauen  großes Grinsen

zu 3.
ja das kannste so machen, die Sauerei hält sich in Grenzen

__________________
Now I can read and be aware of all the things that could result in death or serious injury... Augenzwinkern

mephiston ist offline mephiston · 14 Posts seit 01.04.2022
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Neuer Beitrag 09.09.2022 16:57
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Ja cool - super! Danke vielmals!

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Soonham ist offline Soonham · 673 Posts seit 04.01.2014
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Neuer Beitrag 02.10.2022 19:52
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zu 1 & 2 hat Weich-Ei alles gesagt, zu 3: wie beim Ölfilterwechsel ein paar Tropfen… Aufgeschnittene Plastikflasche oder Lappen drunter, das reicht..
Ölleitungen von JAGG halten bei mir schon 50.000km trocken..

mit dem Ölkühler wirds ein bisschen enger beim Ölfilter-Wechsel..

Mach unbedingt nen Steinschlagschutz auf den Kühler! Ich hatte mal nen Volltreffer und hab mich im Kreisverkehr gelegt weils Öl auf den Vordereifen gespritzt hat
Attachment 395774
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motorcycle boy ist offline motorcycle boy · 1046 Posts seit 01.09.2018
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motorcycle boy ist offline motorcycle boy
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fährt: diverse
Neuer Beitrag 03.10.2022 01:19
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Die Vorlaufpumpe (Druckpumpe) saugt das Öl aus dem Öltank und drückt es zuerst durch den Filter. Wenn deutlich unter 85 Grad C (ich gehe jetzmal vom HD-Thermostat aus), ist das temperaturabhängige Ventil vom Thermostat in der Stellung, dass das Öl vom Filter direkt in den Motor, also am Kühler vorbei gedrückt wird. Der Motorverschleiss ist ohnehin unvermeidbar, weil das Öl vom  Öldruck (bei HD eher niedriger) gegen den Reibverlust durch die Ölviskosität (bei kaltem Öl sehr hoch) durch die diversen Ölleitungen an die Lager gedrückt werden muss. Beim HD-Motor ist das weniger schlimm als bei allen anderen KFZ-Motoren, weil hier nach alter Väter Sitte noch Wälzlager verbaut sind (Ausnahme bei TC: äußere NW-Lager), die nur einen Spritzer Öl, der unter schwachem Druck aus dem Ölkanal spritzt, brauchen, und keinen hohen Druck, der die Lagerschalen der heute üblichen Gleitlager aufeinander aufschwimmen („Gleitreibung“) lässt. Eben weil bei den sonst üblichen Gleitlagern dieser gesamte Vorgang je nach Ölviskosität (Dickflüssigkeit des Öls) und Öldruck einige Sekunden kürzer oder länger dauert, haben diese Gleitlager einen unvermeidlichen Verschleiß durch die bis dahin unvermeidliche Mischreibung aus Kontaktreibung (weil an einigen Stellen der Lagerschale noch kein Öl ist) und Gleitreibung , bei Kaltstarts wegen der höheren Ölviskosität (Ölreibung an den Leitungswänden und an den Ölmolekülen untereinander) schlimmer als bei Warmstarts. Über den Daumen entspricht bei Gleitlagermotoren (also „dem Rest der heutigen Welt“ cool  ) der Verschleiß bei einem Kaltstart dem von 400 km Dauervollgas. 

Beim Harleymotor, wie gesagt, sind Wälzlager eingebaut, die wie in Zweitaktmotoren nach dem Abstellen Restöl in dem unteren Teil ihrer Aussenlagerschale sammeln, mit dem sie beim Starten schon von der ersten Umdrehung an voll geschmiert sind, und eine Zeitlang ganz ohne frische Ölspritzer trotzdem verschleißfrei laufen, natürlich nur bei niedrigen Drehzahlen, versteht sich  großes Grinsen  . 

Eine Schmierstellengemeinsamkeit haben Gleitlager- und der HD-Wälzlagermotor aber doch:  Beim Start die Mischreibung von Kolben am Zylinder, beim Kaltstart natürlich deutlich länger als beim Warmstart, weil bei beiden die Zylinderwände grundsätzlich erstmal nur von dem - aus den auf den Hubzapfen sitzenden unteren Pleuellagern unter Öldruck rausspritzenden und durch Zentrifugalkräfte der rotierenden KW an die Wände geschleuderten - Öl geschmiert werden, genau wie das obere Pleuellager um den Kolbenbolzen. Dazu kommt die Mischreibung von Ventilschaft an seiner Führung, die Mischreibung an den restlichen Schmierstellen ist erfahrungsgemäß vernachlässigbar. Außerdem hat der TC und der M8 Öldüsen im KW-Gehäuse eingebaut, die von unten Öl gegen den Kolbenboden spritzen, was dann natürlich auch ins obere Pleuellager und an die Zylinderwände kommt: Allerdings werden die erst ab einem gewissen Öldruck, also ab einer gewissen Drehzahl mit Öl versorgt. Die federbelasteten Rückschlagventile sind bei 110 Grad C Öltemperatur (andere Werte hab ich nicht) auf folgende Öldrücke eingestellt:
  • Leerlauf (1000/min) 9-12 Psi = 0,62-0,83 bar 
  • Beginn Öffnung Ventil Kolbendüsen : 12-18 Psi
  • 2000/min 30-38 Psi = 2-2,6 bar

Das heißt, schon knapp über der Leerlaufdrehzahl erhalten die Zylinderwände und das obere Pleuellager nach dem Warmstart recht schnell - via Bypass an dem langen Weg durch KW und untere Pleuellager vorbei - schon eine kräftige Ölspülung. Da macht die leichte vorübergehende Reduzierung während der Verstellphase des Thermostatventiles (siehe nachstehenden Abschnitt) nix weiter aus  Zunge raus  .

Um nach diesen leider unvermeidlichen Vorbemerkungen zu Deiner Frage zurückzukommen  großes Grinsen  : 

In der Ölversorgung aller Schmierstellen tritt nun eine gewisse Minderung des Öldrucks ein, wenn das Thermostatventil um die 85 Grad C herum von Bypassen des Ölkühlers auf Durchströmen des Ölkühlers verstellt. Dann muss das Öl bei der allerersten Inbetriebnahme des Kühlers nach dem Einbau eine gewisse Luftblase vor sich her aus dem Kühler in den weiteren Ölkreislauf schieben. Das ist aber weiters nicht schlimm, denn das Thermostatventil hat kein digitales Verhalten, sondern eine analoges, weil es auf dem Prinzip des sich in einer Patrone um dieses Temperaturfenster herum allmählich ausdehnenden Wachses beruht. Das heißt, nicht wie bei einer digitalen Kennlinie ist der Öldruck erstmal eine - sagen wir Minute - völlig weg, bis die gesamte Luftblase durch die Ölleitungen  in die KW-Lager geschoben ist, sondern während der allmählichen Ausdehnung der Wachspatrone wird der Bypassstrom allmählich kleiner und der Kühlerstrom allmählich größer, sodass an der Zusammenführung beider Ströme hinter dem Kühler eine kontinuierliche Einmischung von Luftbläschen in den Ölstrom stattfindet, was gerade für die Wälzlager des HD-Motors ja besonders unproblematisch ist  Freude  . Der Öldruck bricht also keinesfalls 100% ig zusammen, sodass Du Dir keine Sorgen wegen Schmierfilmabriss durch diesen (!) Effekt machen musst  Freude  Wie unempfindlich der Harleymotor wegen seiner Wälzlager gegen den Kaltstartverschleiß u.a. durch Öldruckschwankungen ist kannst du auch daran sehen,  dass er das mittlerweile dickflüssigste Öl von allen 4-Takt-Motoren dieser Welt für Kaltstarts benötigt: SAE 20  geschockt

Und noch eine traditionelle Unzulänglichkeit des Harleymotors verhindert Verschleiß beim allmählichen Öffnen des Thermostatventils: Wenn das federbelastete Rückschlagventil zwischen Rücklaufpumpe (= Saugpumpe) und Öltank nicht 100% ig schließt - was bei vielen Motoren der Fall ist - läuft bei separaten Öltanks unter dem Sitz (zuletzt Sporty, TC-Softail) das KW-Gehäuse voll, sodass die unteren Pleuellager bei den ersten Umdrehungen kräftig durch ein Ölbad gezogen werden und das Öl kräftig gegen Zylinderwände und Kolbenboden schleudern. Da macht der „negative Effekt“ der Öffnungsphase des Thermostatventils beim allerersten Start nach dem Einbau eines Ölkühlers nun wirklich garnix mehr aus  großes Grinsen

Außerdem ist die Luftblase im Kühler schon während der Kaltstartphase nach der allerersten Inbetriebnahme von dem Öl, was von der Zusammenführung von Bypassdurchströmung und Kühlerströmung rückwärts (!) gegen den - bis dahin vorliegenden Umgebungsluftdruck im Kühler -  in den Kühler geströmt ist, stark auf den Bruchteil ihres Volumens komprimiert worden, sodass nur noch ein kleiner Teil des Kühlers mit auf den Öldruck komprimierter Luft gefüllt ist, was auch die Beimischung als kleine  Bläschen in der Zusammenführung beider Ströme fördert.

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von motorcycle boy am 03.10.2022 01:50.

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Machlovio ist offline Machlovio · 421 Posts seit 06.08.2013
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Machlovio ist offline Machlovio
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421 Posts seit 06.08.2013
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fährt: Sportster 1200 Custom `98 / Electra Glide 1200 `78
Neuer Beitrag 03.10.2022 07:36
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@motorcycle boy: Montiert man einen Ölkühler nicht in die Rücklaufleitung? Wenn, dann müsste doch eventuell vorhandene Luft in den Öltank gefördert werden..

mephiston ist offline mephiston · 14 Posts seit 01.04.2022
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fährt: FXDLS
Neuer Beitrag 03.10.2022 07:48
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Ich danke euch allen herzlichst! Ich habe meinen Jagg Kühler immer noch nicht montiert. Ich habe aber auch direkt ein Schutzgitter zurechtgeschnitten und angebracht, war nur etwas frickelig da ich die Variante mit Lüfter gewählt habe.

Die Wälzlagerthematik macht absolut Sinn, das war mir bislang so detailliert noch nie beschrieben worden. Die Motorkonstruktion und damit einhergehende Haltbarkeit ist ja ein komplexes Zusammenspiel aus Ölqualität, Viskosität, Temperaturen, Öldruck, Ölverteilung, Lagerqualitäten und vielen mehr, das ist schon erstaunlich.

Ich frage mich halt, wie ich es erreichen kann, ohne Unsummen ausgeben zu müssen, meiner FXDLS ein extrem langes Leben schenken zu können.
Momentan stelle ich auf J+H shorty um, danach wollte ich ihr ein Dons Mapping verpassen. Weiß allerdings noch nicht, ob von der Stange durch den Dealer oder direkt mit Abstimmung vor Ort. Bequemer wäre natürlich ersteres.
Dazu gutes und häufig gewechseltes Öl, momentan setze ich auf 20W50 von Amsoil.
Dann kommt der Jagg 10row Kühler mit Lüfter dran. Hoffentlich kann ich mit der Kombination die Öltemperatur immer um den Bereich 100 Grad halten.

Im momentanen Werkszustand läuft sie brutal heiß und die Öltemperatur steigt nach kurzer fahrt bei warmen Außentemperaturen (~25-28 °C) schon auf 120-130 Grad - ohne stop and go - nur Landstraße.

Dass die Kaltstarts so schädlich sind im Vergleich zum gut temperierten Fahrbetrieb stört mich schon sehr, denn als Langstreckenvehikel hatte ich die Maschine nicht auserkoren. Ich fahre leider eher kurze Strecken um 20-200km, selten mehr. Daher habe viele (Kalt)starts im Verhältnis zur Gesamtfahrleistung. Aber gut, das muss die Maschine leider aushalten, dafür fahre ich sie stets vorsichtig warm.

Sollte man zudem noch den Öldruck selbst überwachen? Kann man den bei Twin Cam Canbus Modellen elektronisch abgreifen? Hier und da wird ja schonmal zu einer stärkeren Ölpumpe geraten. Aber diese muss ja sicherlich auch korrekt eingestellt sein?

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Soonham ist offline Soonham · 673 Posts seit 04.01.2014
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Neuer Beitrag 03.10.2022 08:02
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wie/wo nimmst Du die Öltemperatur ab?    120-130 Grad  sind eingentlich hohe werte... oder ist das die Motorthemperatur?

mephiston ist offline mephiston · 14 Posts seit 01.04.2022
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fährt: FXDLS
Neuer Beitrag 03.10.2022 08:10
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Ich habe mir den HD Ölpeilstab mit LCD Öltemp. Anzeige von Harley dafür besorgt. Die zeigt ja lediglich die Öltemperatur an. Wiegesagt, bei warmen Temperaturen war ich hier recht schnell auf 110-120+ Grad, was mir einfach zu viel ist. (Maschine ist komplett original).
Attachment 395781

Kölner ist offline Kölner · 510 Posts seit 21.02.2021
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fährt: Fat Boy
Neuer Beitrag 03.10.2022 09:03
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Ich hatte auch mal die Idee mit dem Ölkühler.
Habe verschieden Händler angeschrieben und die einhellige Meinung war das die Kühler nicht wirklich was bringen.

__________________
Et jeilste Land op der Welt dat is Kölle.....

motorcycle boy ist offline motorcycle boy · 1046 Posts seit 01.09.2018
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Neuer Beitrag 03.10.2022 09:34
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 @Machlovio Der Kühler ist bei modernen Harleys bis TC im Vorlauf eingeschleift. Beim M8 hingegen tatsächlich im Rücklauf, aber das ist eine andere Konstruktion, bei der die eigentliche Rücklaufpumpe das heiße Öl aus dem Motor nur deswegen durch einen Riesenölkühler drückt, weil es anschließend durch separate Kühlkanäle zwischen den doppelten Auslassventilen und von da glühendheiss (!) zurück in den Öltank gedrückt wird. Hier trägt der Ölkühler also nichts zur Senkung der Motortemperatur, sondern nur der Brennraumtemperatur bei, um die Verdichtung wegen EU5 über 10:1 hieven zu können.


@Soonham Der HD-Kühler bringt 10 Grad K Reduktion, für die Lebensdauer des Motors ist das schon ne Menge. Hab hier nur eine Graphik für mineralisches Öl, aber auch bei synthetischem Öl sinkt die Schmierfähigkeit von 10 Grad K zu 10 Grad K Anstieg, nur eben auf einem insgesamt höheren Niveau, so dass die Balken erst bei 250 Grad C nahe Null sind.
Attachment 395800

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von motorcycle boy am 03.10.2022 10:43.

mephiston ist offline mephiston · 14 Posts seit 01.04.2022
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fährt: FXDLS
Neuer Beitrag 05.10.2022 15:54
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Bin nun die erste kleine Runde mit der Jekill & Hyde Komplettanlage (aber noch ohne Ölkühler) gefahren. Außentemperatur war bei etwa 19°C, gemütlich Landstraße, ein kleines bisschen Stadt, aber nur wenig Stop and Go, war die Öltemperatur nach 30km schon wieder bei 118°C am Öltank / Einfüllstutzen. Ich finde das einfach zu hoch, wenn man bedenkt, dass ich nicht über 3500 upm gedreht habe.

Shadow ist offline Shadow · 2284 Posts seit 11.03.2013
aus Ostenholz
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Shadow ist offline Shadow
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2284 Posts seit 11.03.2013 aus Ostenholz

fährt: RATglide
Neuer Beitrag 05.10.2022 16:21
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hatte auch mal mit dem Gedanken zwecks Ölkühler gespielt, aber dann sein lassen.

Den auch in den USA Wüstengebieten fahren die Bikes ohne Ölkühler

Avatar (Profilbild) von springerdinger
springerdinger ist offline springerdinger · 2918 Posts seit 10.08.2017
fährt: Softail Springer
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fährt: Softail Springer
Neuer Beitrag 05.10.2022 17:30
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Wie heißt es so schön: "Haben ist besser, als brauchen!"

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