Lasst euch mal was von mir sagen,
ich reduziere mich von der EVO-Generation bis heute und gehe nicht auf ungewöhnliche besonders seltene Auffälligkeiten ein, weiterhin gehe ich von einer ordentlichen, regelmäßigen Wartung aus.
Wie bereits beschrieben, hat jede Maschine ihre modellspezifischen Eigenheiten, und Eines vorweg, es gibt keine echten Schwachpunkte, nur Baujahrspezifische Vorsorgemaßnahmen die zu treffen sind
Vorsorgemaßnahmen EVO
Ab 50.000 km inneres Nockenwellenlager gegen Torrington tauschen, wenn das Baujahr nach 90 ist, Bei Nockenwellentausch (schärfere) sowieso immer, vor Baujahr 96 Top End einmal vernünftig abdichten mit den aktuellen, originalen HD Dichtungen, bis dahin schwitzt sie sowieso irgendwo.
TC88 bis early 2006
Spannschuhe der Nockenwellenketten ab 30.-40.000 km überprüfen lassen, so ein großer Akt ist das nicht, wenn verschlissen unbedingt ersetzen oder Upgrade einbauen. Auch hier kann man die Nockenwellenlager gegen Torrington tauschen, sehe ich aber nicht als erforderlich an.
TC96, 103 etc
Wie bei TC88, durch die geänderte Mechanik (hydraulische und keine Federspanner mehr) deutlich spätere Überprüfung erforderlich, aber eben auch erforderlich.
Ob Vergaser oder Einspritzer ist Philiosophie, ob Can-Bus, ABS etc ebenso. Wer nix schrauben kann, sollte sich was Neueres holen, von mir aus mit vollem Elektronikprogramm. Bei den neueren Modellen gibt es ab und an mal Probleme mit den Radlagern, beim regelmäßigen Service merkt man das aber.
Die meisten PROBLEME entstehen (leider) durch unfachmännisches "Eigencustomizing", wobei hier die Betonung auf unfachmännisch liegt. Das Werkzeug und einzuhaltende Drehmomente spielen eine sehr große Rolle.
Also als Regel gilt, immer schön Fahren, Spass haben und regelmäßig den Service nach Werksvorgaben durchführen.
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noch ohne CAN-BUS und ABS...
http://forum.milwaukee-vtwin.de/thread31788-alle-xl-883-keihin-cv-vergaserkunde.htm