So, heute kam Regen, und ich habe deshalb das Projekt "Ventilschaftdichtungen" gestartet.
Also Moped auf den Heber, Tank maximal angehoben und Rockeboxen demontiert.
Um das System von Ray nachzubauen, habe ich im Baumarkt eine Lochplatte und einen gelochten Winkel geholt.
Nach einigem Hin und Her stellte ich fest, dass der Winkel alleine genügt hätte, weil praktisch alle Kräfte über die Schraube gehen, die den Winkel hält und dem Schlitz für den Schraubenschlüssel am nächsten ist.
So sah es dann unter Verwendung eines zurechtgesägten Schraubenschlüssels aus der Schrottkiste aus:
Zufällig gibt es die Möglichkeit, den Hebelarm des Schlüssels auf einer passend eingedrehten Schraube so zu stützen, dass man beim Manipulieren der Keile keine drei oder vier Hände braucht.
Die Pressluft liefert ein Pannenkompressor des VW-Konzerns über eine ausgebeinte Zündkerze. Rund 3 bar liegen im Betrieb an.
Der Motor ist über Getriebe (5. Gang) und Hinterradbremse blockiert. Ein Spannband ersetzt den Bremsfuß.
Nach Abziehen der ersten Ventilschaftdichtung und Vergleich mit dem Neuteil dachte ich zunächst, der Ventilschaftdurchmesser passt nicht. Aber nein, der alte Dichtring war komplett aufgeweitet und sicher völlig wirkungslos!
Das Ventil hatte trotz 120.000km keinelei fühlbares Spiel in seiner Führung. Super! 😁

Das erste Ventil ist jetzt fertig und drei habe ich noch vor mir. Die werden dann sicher erheblich schneller erledigt sein. Morgen ist auch noch ein Tag
Gruß
Karl
Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt
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Gruß
Karl
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Karl H. am 24.07.2023 17:48.