Moin, hier nun die letzten Bilder der Ventilaktion:
hier sieht man nun das Drücken der Ventilfeder, was dank unseres simplen, selbst angefertigten Werkzeugs ein Kinderspiel war. Beim Drücken haben wir dann bemerkt, dass sich der Federteller gerne mit dem Ventilschaft verklemmt, das heißt, beim Drücken der Feder geht das Ventil mit runter. Da hilft dan ein ganz leichter Touch mit einem Hämmerchen, oder ähnliches an den Federteller und schon drückt sich die Feder alleine runter.
mit einem Stabmagnet werden dann die Sicherungskeile entfernt, ein kleiner Schraubendreher hilft die Keile zu lösen
nachdem die alten Ventilschaftdichtungen entfernt waren, wurde alles schön sauber geputzt, der Ventilschaft eingeölt und die neue Schaftdichtung aufgeschoben, dann in umgekehrter Reihenfolge die Federn, Keile wieder montiert.
Unter die Rockerbox und den Ventildeckel haben wir natürlich neue Dichtungen eingebaut. Hier ist die Rockerbox montiert und der Ventilantrieb wird wieder verschraubt. Die Schrauben des Ventilantrieb werden mittelfest verklebt.
Alles in Allem können wir sagen, das dank des angefertigten Ventilfederdrückwerkzeug diese Reparatur eine Kleinigkeit ist. Wenn der Motor frei liegt, Tank runter, der Primärkasten offen ist (Blockieren des Motors ist zwingend nötig), usw. dann kann man für einen Zylinder, ohne Eile, grob eine Stunde rechnen. Ein vielfach geringerer Aufwand, als wenn die Zylinderköpfe demontiert werden, wobei man ja dann vorsichtshalber auch den Zylinder demontieren sollte, falls sich dabei die Fußdichtung lösen sollte, was zu Undichtigkeit führt. Die Kosten für Fuß- und Kopfdichtung entfallen in unserem Fall ebenso.
Nächste Arbeit ist der Wechsel der Primärkette.
Bis dann.
Ray
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S&S 117 cui got me under pressure ...
>>>..........Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gerne hätten..........