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Welches Motoröl Twincam-Forum

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Welches Motoröl Twincam-Forum

tc-bangkok · seit
tc-bangkok
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Neuer Beitrag 08.02.2011 13:47
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das Thema scheint sich zu lange hin zu zögern.

habe auch ne PM erhalten mit ner email von Shell, habe die auch angeschrieben, aber auf Antwort warte ich auch hier.

FRAGE an die Spezialisten:

ist das Motoröl und Primär-Öl absolut getrennt ? oder gibt es da kleine Kanälchen wo sich bei mischen könnten ?

weil wenn absolut getrennt, was würde dagegen sprechen, als Motoröl z.B. das doch sehr gute Mobil 1 zu nehmen

was es hier auch problemlos gibt und ich fahre das auch im meinem Chevi.

das Öl im Primär, muß das eigentlich getauscht werden nach 8000 km oder kann das auch 16000 drinbleiben ?

weil da gibt es ja keine Verbrennungsrückstände oder sonstwas ?

 

Mein Standort: N 13.xxxxx E 100.xxxxx

E-Glider ist offline E-Glider · 2532 Posts seit 23.06.2011
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Neuer Beitrag 08.02.2011 18:15
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tc-bangkok:

1.) ist das Motoröl und Primär-Öl absolut getrennt ? oder gibt es da kleine Kanälchen wo sich bei mischen könnten ?
2.) weil wenn absolut getrennt, was würde dagegen sprechen, als Motoröl z.B. das doch sehr gute Mobil 1 zu nehmen     was es hier auch problemlos gibt und ich fahre das auch im meinem Chevi.
Zu 1)

Ja, ist normalerweise getrennt. Es sei denn, der Wellendichtring auf der KWelle ist hin.

Das merkt man aber, weil der Ölpegel im Primär steigt, und außerdem verändert sich die Farbe des Öls zu einem lebensfrohen schwarz!

zu 2)

Da spricht (meiner Meinung nach) nix gegen. Du darfst das nur nicht als Primäröl nehmen.

Autos haben eine Trockenkupplung, daher sind Autoöle rücksichtslos auf Reibverminderung ausgelegt.

Das wiederum mag deine Naßkupplung in der Harley nun überhaupt nicht. Ich sage das aus Erfahrung...

Wenn du schon kein spez. Primäröl nehmen willst, dann nimm wenigstens ein Motoröl für Motorräder .

In mein Getriebe kippe ich immer spezielles Getriebeöl, weil ich meine, daß das Öl in einem Getriebe andere Aufgaben hat, als das im Motor!

Und das Öl im Getr. ist auch nach 40 000 km noch honiggelb!

Gruß

Wolfgang




Die Realität ist eine Illusion, die durch einen Mangel an Alkohol hervorgerufen wird.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E-Glider am 08.02.2011 18:21.

Uli G. ist offline Uli G. · 2800 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 09.02.2011 00:06
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@tc-b

Es spricht nichts gegen Mobil 1 Motorcycle, das wird in Amiland sogar recht hoch gehandelt u. ist m.W. immer noch ein "echtes" Synthetiköl (weltweit, bei dem das Ausgangsöl "zerlegt" wurde und passend wieder zusammengesetzt, während z.B. Castrol nur einen deutlich kostengünstigeren, ausgiebigeren Reinigungs-/Verfeinerungsprozess an normalem, mineralischem Öl verwendet (u. das dann "synthetisch" nennt -außerhalb Deutschland u. Japan zulässig), nachdem ein amerikanisches Gericht diesen Begriff als reinen Marketingbegriff erklärt hat, nicht mit Bezug auf die Art (der Herstellung) des Öles. Mobil 1 PAO (Group IV), Castrol stark wasserstoffbehandeltes Mineralöl (Group III), immer noch mit unterschiedlichen Eigenschaften von Charge zu Charge, da aus unterschiedlichen (Roh)Ölen hergestellt.

Grüße

Uli

=Don‘t want no money, Ethan. No money, Marty. Just a roof over ol‘ Mose‘s head, and a rockin‘ chair by the fire. My own rockin‘ chair by the fire, Marty.=
=Beirthe chun a bheith saor=
=Most motorcycle problems are caused by the nut that connects the handlebars to the saddle=

(Die meisten Probleme mit dem Motorrad entstehen durch die dumme Nuss, die den Lenker mit der Sitzbank verbindet)

=Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten=
=Ich weiss alles. Ich kann mich nur nicht an alles erinnern=

tc-bangkok · seit
tc-bangkok
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Neuer Beitrag 09.02.2011 13:49
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ich dachte hierbei aber ehen an Mobil 1 fürs Auto

weil Mobile 1 V-Twin fürs Motorrad gibt es hier anscheinend auch nicht.

die Antwort von Esso bzw. Mobil Thailand steht noch aus.

Amsoil hat auch schon nein gesagt (verfügbarkeit in TH)

 

will mich morgen mal umsehen, was es hier für voll syntetik Motorrad Öle gibt.

im schlimmsten Falle laß ich halt wieder das normale HD-Öl rein.

 

Mein Standort: N 13.xxxxx E 100.xxxxx

wideglide2010 · seit
wideglide2010
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Neuer Beitrag 10.02.2011 16:38
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Frag man 5 Fachleute dann bekommt man definitiv 5 Ergebnisse.

Wenn HD Syn 3 für alles vorschriebt wirds ja auch nen grund haben,sie könnten aus wirtschaftlichen gründen sicher auch für alle bereiche verschiedene öle vorschreiben wenns rein um den kostenfaktor ginge.

syn 3 hab ich schon immer drin,egal ob sporty oder bigtwin.

hab auch kein problem mit knallendem 1. gang wenn die maschine kalt ist.

 

Uli G. ist offline Uli G. · 2800 Posts seit 04.08.2022
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Uli G. ist offline Uli G.
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Neuer Beitrag 10.02.2011 23:58
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wideglide2010:

Frag man 5 Fachleute dann bekommt man definitiv 5 Ergebnisse.

Wenn HD Syn 3 für alles vorschriebt wirds ja auch nen grund haben,sie könnten aus wirtschaftlichen gründen sicher auch für alle bereiche verschiedene öle vorschreiben wenns rein um den kostenfaktor ginge.

syn 3 hab ich schon immer drin,egal ob sporty oder bigtwin.

hab auch kein problem mit knallendem 1. gang wenn die maschine kalt ist.

 

 

Hi wideglide,

das ist nicht ganz richtig. Harley empfiehlt für den Motor (bei über 4°C) ein H-D Multigrade Öl 20W-50 mit der Harleyspezifikation HD 360, für‘s Getriebe soll Original H-D Formula+ Getriebe u. Primärkettengehäuseschmiermittel (#99851) verwendet werden, ebenso für‘s Primärgehäuse.

Lediglich bei Verwendung von SYN3 ist es gestattet, nicht aber vorgeschrieben!,alle drei Ölstellen mit der gleichen Suppe zu befüllen. Natürlich tut die dann das, was sie soll, allerdings alles nur mehr o. minder halbherzig (im Motoröl braucht man z.B. besser keine EP-Zusätze, die im Kolbenringbereich unangenehme Auswirkungen haben, dafür sind sie dem Getriebe sehr zuträglich. Mit anderen Zusätzen ist‘s vielfach genauso, sie sind gut für den einen Einsatzzweck, schlecht o. gerade noch brauchbar für den anderen.

Btw.

H-D SYN3 ist nach deutschem u. japanischem Verständnis kein "Synthetiköl", auch wenn‘s hier bei Harley so verkauft wird. Öle der Group III (wasserstoffbehandelte Mineralöle) sind eben nur das, woraus sie gemacht werden, Mineralöle (mit zwar immer wieder angeglichenen Eigenschaften, aber immer von unterschiedlicher Zusammensetzung von Charge zu Charge. Hier wird bildhaft gezeigt, was Isomere sind. Allein Hexan kann bereits 5 verschiedene Strukturen aufweisen, bei nur 6 Kohlenstoffatomen, und schmieren tut‘s gar nicht. Öle haben deutlich! mehr Cs). Synthetische Öle Group IV sind Polyaphaolefine (PAO), sehr gleichmäßig aufgebaute Kohlenwasserstoffketten (nicht ein Gemisch aus Isomeren mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften, aus zerlegtem Mineralöl in kleinste Abschnitte zerlegt u. in gewünschter Weise/Länge zusammengesetzt.).

 

Grüße

Uli

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zebru · seit
zebru
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Neuer Beitrag 11.02.2011 10:40
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@Uli,

leider ist mir nach dem Studium der "Struktur der Kohlenwasserstoffe" der Bezug zum Motoröl nicht aufgefallen. Vielleicht habe ich was überlesen .

Hinsichtlich des erwähnten Kompromisses , den man bei Verwendung eines Öles für Getr.und Motor eingeht , scheint es u.A. bei BMW und einiger Japaner mit gemeinsamer Ölversorgung wenig Probleme zu geben. Von Leistung und Drehzahl (Harley gegenüber) ausgehend scheint doch immenses Potenzial in modernen Ölen zu stecken.

Noch andauernde Studien über die Verwendbarkeit von Motorölen über mehrere zig.-oder 100 tkm zeigen die mech.und chem.Stabilität hochwertiger Öle.Das Geheimnis scheint das Feinstfilter zu sein das Mikro-Verunreinigungen zurückhält.MB hält sich in der Beurteilung zurück ,obwohl schon jahrelang Motoren auf Prüfstanden laufen.

Vielleicht wird das Ölthema hierzulande überbewertet , wenn wir berücksichtigen , daß in Teilen der Welt an Motoren über Jahre nur der Ölverlust ausgeglichen wird.

mfg zebru

Uli G. ist offline Uli G. · 2800 Posts seit 04.08.2022
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Uli G. ist offline Uli G.
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Neuer Beitrag 11.02.2011 23:31
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@zebru

Die Verbindung ist doch augenfällig.

Mineralische Öle sind (mehr o. minder zufällige) Gemische von Kohlenwasserstoffen in kettenförmiger o. auch mehrfach verzweigter Form (gleiche Anzahl Kohlenstoffatome, gleiche Anzahl Wasserstoffatome wie z.B. eine Kette, das sind Isomere mit je nach Anordnung anderem physikalischem u. chemischem Verhalten). Deswg. der Link zur Seite. Im unteren Drittel der Seite findet sich dann das fehlende Glied zu synthetischen Ölen (Polyalphaolefine), nämlich das Gas Ethen (C2H4), das den Ausgangspunkt für synthetische Öle (im Sinne v. D u. J) darstellt (es gibt noch andere). Das Ethen wird durch Zerlegen von Rohöl gewonnen, Unmengen von Molekülen absolut gleicher Struktur, sehr rein (im Öl vorhandene Verschmutzungen fallen bei der Erzeugung des Gases raus). Anschließend werden aus diesem Gas gezielt größere Moleküle sehr einheitlicher Struktur hergestellt. Das sind weiterhin Kohlenwasserstoffe, wie auch das Ausgangsprodukt Rohöl, nur eben ziemlich frei von Verschmutzungen und vor allem mit den gewünschten Eigenschaften, die sich durch entsprechende Polymerisierung (Aneinanderreihung/Verkettung der kurzen Gasmoleküle zu langen Verbindungen) auch noch beeinflussen lassen. Einheitliche Molekülstruktur in der gewünschten Form, nicht aber ein Isomerengemisch, dessen Zusammensetzung Ölfeldabhängig ist (ganz allgem. herkunftsabhängig), auch chargenabhängig, u. durch Nachbehandeln u. Additivieren zu immer möglichst gleichen Eigenschaften gebracht werden muss.

Das "Kompromisse" bzgl. der Ölversorgung bei Japsenmopeds funktionieren ist unbestritten. Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, daß dies Motor/Getriebe/Primärkombinationen bereits für einen gemeinsamen Ölhaushalt konstruiert wurden, Harleygetriebe u. Primärtriebe ganz sicher nicht.

Das das Ölthema hierzulande überwertet wird, während in weiten Teilen der Welt ? nur Öl nachgefüllt wird, sei mal dahingestellt. Wenn ich einem 7l Motor, wassergekühlt, 400 europäische PS entlocke, sind das grad mal 57PS/l, nichts wirklich beunruhigendes und vor allem nichts, was besondere Ansprüche an‘s Öl stellt, nochdazu bei Ölfüllmengen im Bereich von z.B. 13l beim 6.7l Cummins Diesel. Hiesige (u. auch japanische ) Fahrzeuge weisen nicht nur z.T. deutlich höhere Literleistungen auf, sie haben darüber hinaus auch noch viel geringere Ölfüllmengen (so 2-3l, etwa wie bei unseren luftgekühlten Motoren). Das das Öl dabei stärker beansprucht wird, ist wohl sofort ersichtlich.

Feinstfilter? Wer verbaut sowas? In normalen PKW sind die nicht zu finden, da stecken Filter ähnlich derer unserer Harleys drin, 10µm (statt 40µm in Evos u. davor). Feinstfilter sind sicher recht nett, was das Abfiltern von feinen Verschmutzungen angeht, sie können nur nicht die normale Ölalterung verhindern (für die mineralische Öl empfänglicher sind, als synthetische), sie filtern nicht durch Verbrennung entstehendes Wasser u. (un- o. teilverbrannte) Kohlenwasserstoffe des Treibstoffs raus, sie verhindern nicht den Verbrauch der (speziell bei mineralischen Ölen) zugesetzten Additive, die sich, trotz Fein(st)filter ganz einfach verbrauchen (was die Vertreiber der Filter nur zu gern verschweigen), ebensowenig verhindert er das Zermahlen der Kohlenwasserstoff(ketten), die rein mechanische Zerlegung des Öles. Sie sind sicher sinnvoll einzusetzen in LKW, bei denen die Ölqualität während der Füllungsdauer regelmäßig überwacht wird und Ölwechsel erst erfolgen, wenn die Ölqualität (Qualität/Gehalt der Additive) stark abnimmt o. der Verschmutzungsgrad (z.B. Wasseranteil o. auch Metallanteil aus sich wg. der Schmierverschlechterung ergebenden Verschleißprozessen) stark zunimmt. Gut für Flottenfahrzeuge (u. gerechtfertigt allein wg. der großen Ölfüllmengen in LKW), kaum für den OttonormalPKW bzw. das Motorrad. Zudem solltest Du mal schauen, was denn da in die modernen Fahrzeuge eingefüllt wird. Das sind die teuersten Öle am Markt, praktisch alles rein synthetische Öle, mit denen dann Ölwechselintervalle von 30Tsd km selbst bei Hochleistungsmotoren erreicht werden können (belastungsabhängig, nicht zu vergessen). Die zum Ölnachfüllen angebotenen "Top Up"-Öle sind mit hohen Anteilen von Additiven (zum Ausgleich der verbrauchten in der Originalfüllung) versetzte Synthetiköle, aber selbst die können eine zunehmende Ölalterung nur begrenzt verhindern (und hochpreisig sind sie nochdazu).

Ungeachtet dessen:

Wir sprechen doch hier eher über den Ölwechsel bei einem luftgekühlten Motor, der trotz relativ geringer Literleistung extrem hohe Öltemperaturen bewirkt (was der Ölalterung extrem zuträglich ist, da hilft auch kein Feinstfilter), bei einer Motorölmenge von 2.8l, Primär u. Getriebe jeweils ca. 1l.

Kosten ???? Naja, es kostet Geld, Cents, bezogen auf den Kilometer, nachgerade vernachlässigbar angesichts der "nötigen" Ausgaben für "Chrompofel" aller Art. Hier wird über "absolut notwendige" Auspuffanlagen ( im Wert von 1200-2000€) geredet, das sind Kosten, die, umgerechnet auf den Polopreis für‘s Advance Ultra 15W-50 (~ 20-33 4l Kanister), für ~22-38 komplette Ölwechsel reichen (Motor, Primär, Getriebe), das sind Ölwechsel für 180000-300000km (die locker jeder Mopedfahrer in kürzester Zeit erreicht, insbesondere der gemeine Harleyfahrer, mit Jahresfahrleistungen weit über 10k km🥰).

Noch Fragen?🤪

Nee, sag besser nichts, Chrompofel, Weißwandreifen etc.  haben nat. einen deutlich höheren Stellenwert als popelige Verbrauchsmaterialien, nur mit ersteren kann man vor den Kumpels protzen (ich sauf schließlich auch den Roten für 50Cent den Liter, das teure Zeug, das, dafür mach ich‘s beim T-Shirt aber nicht unter Boss, Lakotz usf. -die gefälschte Türken- o. Chinaversion nat.-).

Ach, vergiss die Rechnung, ich hab doch den nötigen Ölfilter rausgelassen. Das verschlechtert das Ergebnis tatsächlich drastisch😜🥰. Und erst die erforderlichen Nachfüllmengen zwischen den 8000km Ölwechselintervallen.

 

Grüße

Uli

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Uli G. am 11.02.2011 23:35.

Horst L. · seit
Horst L.
Gast


Neuer Beitrag 13.02.2011 01:16
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Hallo

Nachdem wir nun eine Menge über Gemische von kettenförmiger o. auch mehrfach verzweigter Kohlemwasserstoffe gelernt haben, können wir uns vielleicht wieder so gaaaanz langsam dem Boden annähern

Habe nochmal über das Thema nachgedacht und es stellen sich doch folgende Fragen:

1. Wenn wir also schon 3 komplett getrennte Ölbereiche haben, wäre es nicht am sinnvollsten, für den Motor ein echtes Motoröl zu nehmen, so ein Leichtlauföl mit allen Additiven wie Reibwertverminderern usw., natürlich mit der passenden Viskosität und je nach Geschmack, mineralisch oder synthetisch? Also nicht so ein "kastriertes" Motorrad-Motoröl, welches man auch im Primär und Getriebe fahren kann ohne dass dann die Kupplung rutscht? Im Primär dann natürlich ein nasskupplungstaugliches "Primär" Öl und im Getriebe ein echtes Getriebeöl? Also im Prinzip so, wie Harley es eigentlich vorgesehen hat, nur mit moderneren (besseren?) Ölen? SYN3 mal beiseite gelassen!

2. Wird nicht wirkklich das ganze Ölthema total überbewertet. Ist es nich eher so, dass so ziemlich alle modernen Markenöle, egal ob mineralisch oder synthetisch, die 8000 km zwischen den Ölwechseln locker überstehen werden? Wenn ich bedenke, was ich früher so an Öl in meinen (auch luftgekühlten) Käfer geschüttet habe, und dieser locker 240.000 km gelaufen war bis zur Motorrevision, dann kann ich bei meiner Harley eigentlich wirklich gut schlafen!

3. Hat schon mal jemand gehört, dass ein Harley Motor wegen des verwendeten Öles gestorben ist oder auch nur Schaden genommen hat? Und damit meine ich natürlich nicht Probleme die eventuell durch Nichteinhalten der Wechselintervalle oder durch zu niedrigem Ölstand entstanden sein mögen.

Antworten?

Viele Grüsse
Horst

Avatar (Profilbild) von Karl H.
Karl H. ist offline Karl H. · 10215 Posts seit 05.11.2011
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fährt: Dyna Wide Glide 2003 fuhr: Sportster 883, Sportster 1200, Softail Deluxe, Street Glide
Neuer Beitrag 13.02.2011 09:27
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Hallo Horst,

Deine Einstellung teile ich weitestgehend! Ich nehme ein gutes Motoröl für Motorräder (zwangsläufig ohne Reibwertverminderer) für den Motor und ein gutes Getriebeöl fürs Getriebe. Der Kettentrieb im Primär ist anspruchslos. Da kippe ich der Einfachheit wegen das Motoröl rein. Das für die älteren Baujahre noch geltende Wechselintervall von 8.000 km für das Motoröl ist für Vielfahrer aus meiner Sicht total übertrieben. Ich habe es an das doppelte Intervall der jüngeren Baujahre angepasst. Auch mein geradverzahntes Getriebe geht so schonend mit dem Öl um, dass die Wechelintervalle locker verdoppelt werden können. 😁

Zum Thema Ölstand: Beim TC-A Motor führt eine auch nur geringfügige Unterschreitung des Minimalstandes in der Ölwanne (unterm Getriebe) ab ca. 4.500 U/min dazu, dass die Ölpumpe Luft ansaugt. Glücklicherweise sind die spontan kolabierenden und heftig rasselnden Hydrostößel ein gutes Warnsignal

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl

*schibo · seit
*schibo
Gast


Neuer Beitrag 13.02.2011 09:53
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zu:

1. Haben wir vor Sync3 immer so gemacht

2. genau! Nur genug muss drin sein!

3. Nein!

E-Glider ist offline E-Glider · 2532 Posts seit 23.06.2011
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fährt: Electraglide
Neuer Beitrag 13.02.2011 10:19
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Hi Horst.

Auch ich verwende, wie Karl; ein Motorradöl für Motor und Primär.

So ein 4L Gebinde reicht dann knapp für beides, und der nötige Rest treibt sich meist auch noch in der Garage rum.

Ich bilde mir ein, daß ich mit einem 4Takt-Motorradöl nicht falsch sein kann!

Mir reicht es auch, wenn das Öl von ‘namhaften deutschen Ölherstellern hergestellt und abgefüllt‘ ist.

Es muß kein bekannter Markenname das Produkt verteuern. (reicht schon beim Mopped)

Da nehme ich also dies:



Fürs Getriebe kommt ein Öl infrage, das dem hohen Drehmoment die Stirn bieten kann.

Da nehme ich dies:



Und für die Gurgel des Fahrers nehme ich dieses ‘Spülöl‘:



Alles bewährt!

Gruß

Wolfgang




Nonsens ist der Sieg des Geistes über die Vernunft.

*blauerklaus* · seit
*blauerklaus*
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Neuer Beitrag 13.02.2011 11:00
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@E-Glider

Hauptsache, du bringst beim Einfüllen nichts durcheinander



Gruß,

Klaus

Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dumme ist

Uli G. ist offline Uli G. · 2800 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 13.02.2011 18:00
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@van Dike

Nimm das verfügbare Mobil 1, das ist immerhin von Porsche für die luftgekühlten freigegeben und sollte auch unter Harleybedingungen alle erforderlichen Anforderungen erfüllen. In Amiland wird Mobil1 unter Motorradfahrern hoch gehandelt, wobei ich ziemlich sicher bin, daß die in der Mehrzahl auch das "normale" Mobil 1 nehmen, was wg. der Trennung von Motor u. Primär der Kupplung keinerlei Kopfschmerzen bereitet. Möglicherweise sind sogar beide Öle identisch, so wie das früher lt. Castrolauskunft beim damaligen Castrol Synthec RS 10W-60 der Fall war. Die Motorradchargen wurden nur zusätzlich auf Kupplungsrutschen/-rupfen geprüft, bevor sie in die Gebinde mit dem Motorradsymbol gefüllt wurden.

 

Grüße

Uli

Lageröl 😁
 
 
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Uli G. am 14.02.2011 14:36.

zebru · seit
zebru
Gast


Neuer Beitrag 16.02.2011 11:23
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Castrol als Handelsges. unterhält kein Labor und keine Qualitätssicherung , insofern kann lt. Insidermeinung die Qualität und die Langlebigkeit eingesetzter Additive sehr unterschiedlich sein. Und günstig ist es nicht .

mfg zebru

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