Heute haben Domenik und seine Frau auf ihren schicken Harleys einen Abstecher zu uns gemacht und das "corpus delicti" bzw. die "Spende für die Wissenschaft" übergeben (einen netten Plausch hatten wir natürlich auch 😁).
Ich habe mir das Ding gleich mal vorgenommen. Man sieht die Körnungen, die die Innereien des Sensormoduls in der Stahlhülse fixieren.
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Im nächsten Schritt wurden die 2x6 Körnungen mit einem 3mm Bohrer ausgebohrt.
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Schon lassen sich die Komponenten nach beiden Seiten rausziehen. Das zentral geführte, schwarze Kabel ist Vorrüstung für die Kontaktierung optionaler Heizgriffe und hat mit dem Sensor selbst nichts zu tun.
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Aha, Korrosion! Die wird uns noch beschäftigen. Aber zunächst betrachten wir die Funktion des Gasgriffsensors. Der gezahnte Kopf des Sensors ist direkt mit dem Gasgriff verrastet und wird von diesem gedreht. Für die Rückstellung des Gasgriffs sind die Rampen im Sensormodul in Verbindung mit der kräftigen Feder verantwortlich:
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Die Drehbewegung wird von zwei gegenüberliegenden Hall-Sensoren im fest stehenden Teil erfasst, die auf die Lage eines Magneten im beweglichen Teil des Sensors reagieren. Der Sensor selbst arbeitet also berührungslos und reibungsfrei!
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So, jetzt zur Frage, wo denn die Schwergängigkeit, genauer das "slip-stick"-Verhalten des Sensors herkommt. Hier die Bilder dazu:
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Interessanterweise finden sich im Sensor, insbesondere auf den Rampen, keinerlei Rückstände von Öl oder Fett. Die im Auslieferungszustand reibungsarmen Kunststoffteile arbeiten also ohne Zusätze von Schmierstoffen! Ich habe deshalb mit gemischten Gefühlen versucht, dem Sensor durch Ölen der Rampen auf die Sprünge zu helfen.
Um dem geneigten Leser weitere (bereits vorbereitete

) Fotostrecken zu ersparen: Ein Ölen der durch Korrosionsprodukte vorgeschädigten Kunststoffteile direkt, oder durch eine seitlich ins Hüllrohr eingebrachte Bohrung (um das sicherheitstechnisch fragwürdige Öffnen und wieder Verpressen des Sensors zu vermeiden), führte in meinem Fall nicht zum gewünschten Erfolg. Das derart durch Wassereintritt vorgeschädigte Sensormodul bleibt gefühlt trotz Schmierung "ruckelig"!
Selbst ein großzügiges (nur im zerlegten Zustand mögliches) Fetten aller Gleitflächen (Bild unten) brachte keinen Erfolg!
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Die Antwort auf die Eingangsfrage dieses Threads lautet also: "Im Prinzip ja, aber es bringt nichts..."
Spannend bleibt die Frage, wo denn das Wasser hergekommen ist? Wird der neue Sensor an Domeniks Bike bald wieder schwergängig werden? Zu prüfen wäre deshalb, ob im Bereich des Schaltermoduls Wasser in den Lenker eindringen kann, oder ob das Wasser vom Lenkerende her eingedrungen ist.
Danke an den Teilespender Domenik! 😁
Gruß
Karl
Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt
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Gruß
Karl
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Karl H. am 26.08.2019 09:03.