Die "Bakterie", die bei mir zum außerplanmäßigen Liegenbleiben führte, hatte sich auch schon durch schwaches, dunkles Licht bemerkbar gemacht. Da ich aber, nach einer kleinen Änderung der Verdrahtung am Zündschloss Zündung u. Licht unabhängig voneinander einschalten kann :-), spielte das beim Anlassen noch keine Rolle. Die Batterie hätte sicher auch noch eine Weile durchgehalten, wenn wir die Maschine nicht wg. eines Reifenschadens hätten auf die Seite legen müssen (der freundliche Triumphhändler in Besancon, der einzige Händler der sich an eine Harley traute, die Japse haben alle abgewinkt, hatte leider keinen Heber für Harley). Bei der Aktion ist dann der schon reichlich vorhandene Bleischlamm in der alten Batterie zusammengerutscht, hat zu Plattenschluss geführt, und der Batterie den Rest gegeben. Gestartet haben wir den Motor unter viel Funkenflug mit einer LKW-Batterie, die zuhilfe genommene Autobatterie machte fix eine Grätsche, die Motorradbatterien noch nicht mal dicke Backen, die gaben gleich auf (grummel). Und dann bin ich ohne Licht gefahren, beim Tanken blieb der Motor an (Drehzahl erhöht, Gasgriff festgestellt), das ging halt gut bis es dunkel wurde. Licht an, ca. 20km später gabs Fehlzündungen beim Blinken/Bremsen... Also rechts raus, Licht aus, Motordrehzahl hoch, Scheinwerfer auf, Stecker abgezogen, Scheinwerfer zu und weitergefahren. Immer schön zwischen den LKW, die hatten genug Licht für alle. Und wenn mal einer meinte, mich auf mein fehlendesLicht aufmerksam machen zu müssen, hab ich bloß mal leicht gebremst und Warnblinker angemacht. Die Fehlzündungen haben sie alle verstanden.
Hätte halt bis Hannover reichen können, aber in der Baustelle vor dem Abzweig nach Paderborn war kein Platz und Stau, Motor ging beim Bremsen aus, das hatte keinen Sinn mehr.:-(
Gruß aus H
Uli
Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.
Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)