Moin,
der Negativfederweg teilt sich zudem in N1 (statischer Negativfederweg) und N2 (dynamischer Negativfederweg) auf.
Wobei sich N1 auf das fahrfertige Fahrzeug mit allen Betriebsflüssigkeiten bezieht, N2 auf eben diese Basis zuzüglich Fahrer in voller Fahrausstattung.
Wer nun meint, hier tut sich von Mal zu Mal nichts, sollte zunächst einmal die jeweiligen Referenzpunkte der Fahrwerkskomponenten in unbelastetem Zustand zu ermitteln.
Wer danach das Fahrzeug wieder auf die eigenen Beine stellt, wird an den Referenzpunkten sehr schnell ermitteln können, dass hier ein anderer Wert ansteht, als im unbelasteten Zustand = N1
Wer sich danach in voller Montur auf sein Fahrzeug setzt und von einer zweiten Person die Referenzpunkte überprüfen lässt, wird wieder einen anderen, ebenfalls geringeren Wert ermittelt bekommen = N2
Wie bei allen Motorradherstellern richtet sich die MoCo bei den Fahrwerkskomponenten am umsatzstärksten Markt aus, mWn den USA. Da das Durchschnittsgewicht eines US Bürgers um Einiges über dem der der anderen Weltmärkte liegt, sind auch die Federraten der Fahrwerkskomponenten um Einiges höher ausgelegt.
Das führt dann dazu, dass man, anders als bei einer Honda, Ducati oder BMW kaum oder gar nicht wahrnimmt, dass seine/ihre Harley ein klein wenig in die Federn geht; ist aber so, wenn auch teilweise minimal.
Erschwerend kommt die Auslegung des Sekundärantriebs mit Zahnriemen hinzu: lässt sich über den Durchhang eines sekundären Kettenantriebs ein großer Arbeitsweg an Achse 2 realisieren, wird dieser durch den vorgespannten Zahnriemen deutlich begrenzt um keine Überspannung an Riemen und Lagern zu erzeugen, sowie mögliches Überspringen des Riemens auf Pulley und Riemenrad zu unterbinden.
BlackStar
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