Hi Teppo,
da haben wir wohl unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Auch ich habe eine unendliche Odyssee an Zeit, Geld und..... hinter mich gebracht, um meine Dyna fahrbar zu machen. Schon in früheren Beiträgen habe ich diese Erfahrungen geschildert und Details aufgezählt. Aber wie ich Deinem Beitrag entnehme, warst Du auf ähnlichen Wegen. Hier nochmal in Kurzform:
White Power USD Gabel, 820mm Länge, Zug - und Druckstufe einstellbar, Federvorspannung einstellbar
2 x 320 mm Bremsscheiben Kawa
2 x 6 Kolben Zangen Nissin
Metzeler Z4, 120 / 70 - 18 ZR
White Power Federbeine, 360mm Länge, Zug - und Druckstufe einstellbar, Federvorspannung einstellbar
Metzeler Z4, 160 / 70 - 17 ZR
Motor Stage 2 Bernd Kramer
Das Fahrwerk war absolut stabil und ohne jede Unruhe in Kurven, selbst bei Tempi über 200 auf der BAB in langgezogenen Kurven, alleine, mit Beifahrer und/ oder Gepäck!
Ich gebe Dir recht, was die Handlichkeit betrifft. Langer Radstand, hohe Eigenmasse und kinetische Energie der rotierenden Kurbelwelle haben da schon eindeutige Grenzen gesetzt. An guten Tagen habe ich es geschafft, den Motor im höheren Gang bei entsprechenden niedrigen Drehzahlen auf ausreichend Zug zu halten, um schnelle links / rechts Kombinationen zu meistern - klappte aber nicht immer. Ein Schräglagenwechsel bei Drehzahlen am Begrenzer waren eine Qual.
Auf Grund dieser Erfahrungen, und dies bestätigt sich seit einem Jahr auch an der E Glide, bleibe ich dabei: gute Federelemente, Reifen und Bremsen und die "Gummi" Konstruktion hat keine negativen Einfüsse. Radstand, Masse und Massenkräfte sind aber "gottgegeben" und müssen in Kauf genommen werden. Trotz alle Maßnahmen wird aus einer Harley kein wendiger Kurvenflitzer....True Track und Lenkungsdämpfer halte ich allerdings für überflüssig.
Vielleicht sehen wir uns ja mal in HH und dann können wir das Thema ausdiskutieren.
Gruss
Rainer