Die Theorie ist eigentlich recht einfach:
- Der Mikuni ist ein Schiebervergaser, der bei Vollgas den kompletten, ungestörten Vergaserquerschnit frei gibt. Der Schieber öffnet so schnell, wie der Fahrer am Gasgriff dreht.
- Der Keihin CV hat neben dem durch Unterdruck gesteuerten Schieber noch eine Drosselklappe, deren Welle auch bei voller Klappenöffnung den Luftstrom stört. Der Schieber öffnet sich mit leichter Verzögerung zur Drosselklappe.
Deshalb reagiert der Mikuni etwas spontaner auf Gasgriffbewegungen und bringt minimal mehr Luftdurchsatz als der Keihin. Für Rennfahrer ist dieser Unterschied relevant
Gruß
Karl
Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt
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Gruß
Karl
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Karl H. am 20.08.2017 11:04.