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Geschrieben von Karl H. am 03.03.2014 um 12:42:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Hallo Sepp,

nimm Castrol 10W (€ 9,50 beim Louis)

Da beim Einfedern die Luft oberhalb des Ölspiegels nicht aus der Gabel entweichen kann, wirkt sie bei starkem Einfedern wie eine progressive Zusatzfeder und verhärtet das Eintauchen der Gabel. Wegen dieser Federwirkung muss die Ölmenge einerseits stimmen und andererseits in beiden Gabelholmen gleich sein. Gemessen wird der Abstand des Ölspiegels von der oberen Verschlussöffnung des Standrohrs bei voll eingefederter Gabel (ohne Feder). Je kleiner dieses Mass, desto mehr Öl ist drin, desto weniger Luft ist über dem Öl und desto stärker verhärtet sich die Gabel.

Ich persönlich begnüge mich mit der Einhaltung der vorgeschriebenen Füllmenge und bin bisher gut damit gefahren. 

 

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von Wombl am 03.03.2014 um 13:43:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Hallo Sepp,

Luftkammer ist beim  Aufbau der Heritagedämpfer unwichtig wenn Du die angegebene Füllmenge einhältst.

Altes Öl unten raus und neues Öl oben rein (evtl. mit neuem Öl mal spülen)

Ein möglichst dünnflüssiges Öl verwenden. wie SAE 10 oder dünner.

Bei Polo gib’s auch SAE 7,5. Beim Austausch der Federn hat mir der Händler damals SAE 20 eingefüllt.

Das hat mir beim Einfedern über einer größeren Bodenwelle fast den Lenker aus der Hand gerissen.

Hab dann das SAE 7,5 von Polo eingefüllt. -passt-

Servus

Hubert


Geschrieben von gatopardo62 am 03.03.2014 um 15:55:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

habe. eben erst gecheckt,das mein Beitrag seit 3monaten weitergeht!!Ich habe CASTROL W10 vollsyntetisch genommen. Bin aber erst 50km gefahren,fühlte sich aber gut an.Das vom mir angegebene Luftpolster EINGEBAUT/AUSGEFEDERT ist eigentlich als zusätzliche Orientierung zwecks Befüllung gedacht gewesen, und da es Originalbefüllung war dachte ich es mal anzugeben. Gilt aber nur für 2007 up Fat Boy!!!Sorry für die unübersichtlichen Beiträge vonmir, aber schreibe auf Ipad da mein Computer grad hin ist und des pad macht beim Einstellen keine Absätze etc., egal wie ichs mache.Carlos


Geschrieben von Uli G. am 03.03.2014 um 23:30:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!


sepp:

Hi

Bitte um eine konkrete Antwort, da ich aus den Beiträgen nicht schlau werde:

Mache in die Heritage FLSTC, Bj. 2003, 1450ccm, Wirth progressive Gabelfedern rein.

Welches Öl soll ich nehmen (SAE 10 oder 15) und von welcher Firma?

Die Ölmenge steht im Handbuch, aber was hat es mit der Luftkammer auf sich?

Danke

Sepp
Wirth empfiehlt das etwas dickere Öl (vergleiche den Link in Bluethunders Beitrag). Die Ölmenge, die von Wirth angegeben wird, sollte etwas geringer sein, als die von Harley angegebene, wofür Wirth eine ganz einfache Erklärung liefert: Die Drahtstärke der Wirthfedern ist größer als die der originalen Federn (Harley/Showa verwendet hochwertige Federstähle, die eine größere Verdrillung über lange Zeit ermüdungsfrei locker wegstecken), ebenso wie die Anzahl der Wicklungen (die Federrate ist in 4. Potenz proportional zur Drahtstärke, umgekehrt in 3. Potenz proportional zum Windungsdurchmesser, direkt proportional zur Windungszahl Augenzwinkern), womit sie mehr Raum einnehmen (Volumen verdrängen), als das die originalen Federn tun.  Um etwa die gleichen "Komfort"-Werte zu erreichen, wie mit den originalen Federn, ist einfach eine geringere Ölmenge erforderlich, um den gleichen Luftraum zur  Verfügung zu stellen. Die "Federrate" des Luftraumes ist umgekehrt quadratisch vom Weg abhängig (Luftraum auf die Hälfte zusammengedrängt = vierfache Federhärte, weitere Verringerung auf erneut die Hälfte des verbleibenden Weges = erneute Vervierfachung der Federhärte=> jetzt bereits Versechzehnfachung ggnüber Ausgangszustand usf.).

Very simple, isn‘t it Augenzwinkern!

Halte Dich ganz einfach an die Vorgaben des Federherstellers, dann liegst Du nicht falsch. Neigt die Gabel (mit den "progressiven" Federn zum Durchschlagen bei schlechtem Straßenzustand, o. bei heftigen Bremsmanövern, hilft eine Verringerung des Luftraumes/mehr Öl einzufüllen, um dem vorzubeugen. Einfach mal 10cm³ mehr pro Holm, ev. nochmal 10cm³ mehr, nochmal ..., ... zuviel? Mal 5cm³ absaugen,  besser? ...

Ist vllt aufwendig, kann aber den Spaß am fahren durchaus erhöhen smile.

 

Grüße

Uli

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=Ich weiss, daß die Stimmen, die ich höre, nicht echt sind. Trotzdem haben sie manchmal gute Ideen=

=Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten=


Geschrieben von Karl H. am 04.03.2014 um 09:20:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!


Uli G.:

...Die Ölmenge, die von Wirth angegeben wird, sollte etwas geringer sein, als die von Harley angegebene...
Für die meisten Federn, wie auch am Beispiel der Heritage von Sepp zu sehen, gibt Wirth folgenden Hinweis: Gabelölmenge (ccm, je Holm): wie original

Wer sich die Botschaft von Uli zu Herzen nimmt, kann ja mal auf der Küchenwaage das Gewicht der Original- mit dem der Wirth-Feder vergleichen. Aus dem Gewichtsunterschied lässt sich einfach die veränderte Volumenverdrängung im Öl ausrechnen. 8g Stahl hat 1ccm Volumen. Sollte also die Wirth-Feder 80g mehr wiegen, verdrängt sie 10ccm mehr Öl. Da die Feder (geschätzt) etwa zu 3/4 ins Öl eintaucht, muss die Füllmenge pro Holm also um 7,5ccm reduziert werden. (Nicht berücksichtig ist dabei die progressive Wicklung der Feder und die Frage, ob die Feder mit den engen Windungen nach unten oder nach oben eingebaut wird. Die Theorie sagt: Enge Windungen nach oben! )

Gruß
Karl

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Karl


Geschrieben von sepp am 08.03.2014 um 21:20:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Habe folgende Gabelfedern für Heritage 2003 gekauft:

Wirth Gabelfedern Harley Davidson FLSTC Heritage ab Bj. 2001 Typ: 1015 steht auf der Packung.Beim heutigen Einbau stellte ich fest, dass die Federn ca. 5 cm kürzer als die Originale sind und auch der Gesamtdurchmesser ist geringer.

Von Ausgleichshülsen ist weder hier noch auf der Wirth HP die Rede.

Wie habt Ihr das Problem gelöst?


Geschrieben von Karl H. am 08.03.2014 um 22:58:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Länge 475mm, Durchmesser 29,75mm stimmt nach Wirth-Spezifikation.

Mit einem passenden Stück Rohr wird der Längenunterschied zur Originalfeder ausgeglichen. Angeblich findet man bei Bedarf im Baumarkt was Passendes (Foreninfo).

Klickmich!

Gruß
Karl

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Karl


Geschrieben von ragetti am 09.03.2014 um 00:10:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

wie heute telefonisch besprochen waren bei meiner Heritage solche Hülsen dabei, damit die Länge gleich ist,

wenn also echt 5 cm fehlen und die Federn durchschlagen , dann reklamier das bei dem Verkäufer, oder sach Bescheid und gib mir die Masse durch (Durchmesser und Länge) und ich dreh dir welche

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Rolf

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Geschrieben von sepp am 09.03.2014 um 07:56:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Die Federlänge beträgt ca. 475mm, sind aber wie gesagt zu kurz.

Bei einem anderen Internethändler wird die Federlänge mit 525mm angegeben. Das müssten auch die Originalen haben.

Kann man diese fehlenden 50mm mit einer Hülse ausgleichen ohne dass die "Federung" darunter leidet?

Danke


Geschrieben von Karl H. am 09.03.2014 um 08:56:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Die Wirth-Feder mit 475mm ist die richtige (siehe "Klickmich!" in meinem Beitrag oben), erfordert aber die von Wirth mitgelieferten Hülsen und die Scheiben als Zwischenlage. Wirth und Progressive Suspension arbeiten grundsätzlich mit solchen, modellspezifischen Hülsen und einem recht kleinen Sortiment an Federn. Damit kann fast jedes Moped mit nur wenigen Federn im Sortiment bedient werden.

Gruß
Karl

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Geschrieben von ragetti am 09.03.2014 um 11:38:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

obwohl es schon einige Jahre her ist , bin ich sicher, dass bei mir Hülsen und eine Scheibe dabei war, die Wirth-Feder sind definitiv kürzer.

Ich glaube ich habe noch eine der beiden Originalfedern gefunden und die hat die Länge 544mm (die andere steht in Form einer Schildkröte als Kunstwerk im Garten 😁  )

Viele Grüße aus dem Schwabenland

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Geschrieben von sepp am 09.03.2014 um 13:47:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Hi

Könnte vielleicht jemand, der die Originalfedern von einer Heritage ausgebaut hat diese bitte nachmessen, ob die Länge von 545mm die Richtige ist.

Wäre super.

Danke


Geschrieben von BLUETHUNDER am 09.03.2014 um 14:17:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

@Sepp

bitte brille auf,🥰

spaghetti hat es doch schon oben geschrieben.

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Geschrieben von sepp am 09.03.2014 um 19:49:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

@Kurt

Ich hatte natürlich Kontakt mit Ragetti und er war sich nicht ganz sicher - daher meine Frage. Wäre doof wenn Hülsen gedreht werden würden, die dann nicht passen.

Sepp


Geschrieben von Uli G. am 10.03.2014 um 21:44:

RE: Altes Gabelöl völlig unterschiedliche Farbe!??!

Hi Sepp,

ich wäre auch davon ausgegangen, daß Wirth Hülsen (ev. selbst abzulängen) u. eine Scheibe als Zwischenlage mitliefert. Progressive Suspension hat Scheiben u. ein entsprechend langes Kunststoffrohr beigelegt, von welchem je nach Modell, in dem die Federn verwendet werden, entsprechend lange Distanzstücke hergestellt werden müssen. Tabelle liegt bei.

Ich habe eine Feder der baugleichen Gabel der Fatboy nachgemessen, deren Länge beträgt 525mm!

 

@Karl

Dickeres Öl, und zumeist weniger ist die Wirth-Empfehlung: Luftkammerhöhe einstellen

Wobei ich die Ölmenge unverändert lassen würde (kleinere Luftkammer mit den mehr Raum beanspruchenden Wirth-/PS-/...Federn), ich hab‘s gern etwas straffer.

Einbau der Feder standardmäßig mit dem eng gewickelten (dem "weichen") Teil (dem mit der größeren Masse) nach oben. Aus federungs-/dämpfungstechnischer Sicht die einzig korrekte Einbaulage (Verringerung des Federanteiles an den ungefederten Massen). Dummerweise bewegt sich dieser "weiche" Federteil viel stärker als der steifere Federteil, mit dem "Erfolg", daß Federn in dieser Einbaulage häufig Geräusche verursachen. Wenn ich mir die Massen unserer Räder (mit Bremsscheiben u. "Riesen-Bremssätteln"), Stahlfender u. massiver Tauchrohre so anschaue, wage ich zu bezweifeln, daß die Einbaulage progressiver Federn eine merkliche Auswirkung auf das Federungsverhalten hat. Dazu ist der Massenunterschied, gemessen an der ungefederten Gesamtmasse, wohl viel zu gering.

Grüße

Uli

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