Forum (https://forum.milwaukee-vtwin.de/index.php)
- Modelllinien (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=17)
-- Softail [Cruiser] (Milwaukee-Eight, Twin Cam, Evolution) (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=25)
--- ritzel sichtbar? (https://forum.milwaukee-vtwin.de/threadid.php?threadid=38599)


Geschrieben von enrico am 05.02.2013 um 13:31:

ritzel sichtbar?

hallo gemeinde!

kann sein mancher wirds lustig finden-aber es gibt da was mich beschäftigt:

ich bin mitten in den umbauarbeiten meiner fxstc-ich möchte die reifen/felgenkombination vorne und hinten verändern. (3x16 shinko)
alles kein problem sagt mein tüvprüfer, nur muss die übersetzung so angepasst werden dass am ende keine höhere geschwindigkeit bei rauskommt-hinten besteht handlungsbedarf-vorne noch tolerierbar...so sagt er...soweit so gut
da ich sowieso vorhab von riemen auf kette umzubauen und da das ja doch ein ziemliches gewerk
ist, möchte ich diese arbeit des primärkastenabbauens wenn möglich nur 1x machen.
jetzt zu meinem eigentlichen problem:
ich möchte die übersetzung auf keinen fall verkürzen-ich bin mehr der typ cruiser....
aber wie überprüft der tüv eigentlich die ritzel/kettenblattkombi??
hinten am kettenblatt sicher einfach-da sichtbar-aber am ritzel
verwirrt verwirrt

__________________
Aber vermutlich alles Geschmacksache Augenzwinkern


​​​​​​Gute Fahrt!cool

 


Geschrieben von Strikersen am 07.02.2013 um 02:28:

Hm, das ist in der Tat eine gute Frage!
Entscheidend sind doch der Außendurchmesser und Anzahl der Zähne der Kettenräder, um mit der Übersetzung zu "spielen"!

Ich gehe davon aus, das der TÜV-Onkel sich eine Markierung an der Kette macht, und dann das Hinterrad eine Umdrehung dreht, und an hand der zurückgelegten Strecke der Markierung, die Übersetzung ermitteln/errechnen kann !
Aber das ja mal eine richtige fummelei, und ob es nicht einfacher ist, das Hinterrad auf einen Prüfstand zustellen?

Für Dich ist doch nur wichtig, das die Achs Abstände und Durchmesser der Riemenscheiben 1:1 auf die Durchmesser der Kettenräder umzusetzen, damit Deine Übersetzung so bleibt, wie gewohnt!

__________________
Gruss Frank!


Geschrieben von Moos am 07.02.2013 um 03:34:

Vorne ist egal, so lange der Tachoantrieb nicht am Rad ist.
Hinten mußt Du als erstes mal die Differenz des Umfanges der Reifen alt und neu in einem prozentualen Verhältnis bestimmen. Dann rechnest Du dein Übersetzungsverhältnis des jetzigen Riementriebes aus und korrigierst selbiges um die Differenz der Reifen. Nun hast Du das neue erforderliche Übersetzungsverhältnis. Mittels welcher Zahnradpaarung Du das herstellst ergibt sich normalerweise über die angebotenen Teile. D. h. ich würde erst mal schauen was es für Ritzel gibt und dann ob es das passende Kettenrad dazu gibt.
Die Berechnung samt Ergebnis kannst Du dann deinem TÜVer zeigen. Entweder er vertraut dir oder rechnet selbst nach, was ich nicht glaube. Wenn das Tachosignal am Getriebe abgenommen wird, kann die Richtigkeit der Übersetzung sowieso kinderleicht mit einem Navi bei einer Probefahrt mittels Tachoabweichung getestet werden.

__________________
Moos

Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.


Geschrieben von enrico am 07.02.2013 um 17:41:

zum zitierten Beitrag Zitat von Strikersen
Hm, das ist in der Tat eine gute Frage!
Entscheidend sind doch der Außendurchmesser und Anzahl der Zähne der Kettenräder, um mit der Übersetzung zu "spielen"!

Ich gehe davon aus, das der TÜV-Onkel sich eine Markierung an der Kette macht, und dann das Hinterrad eine Umdrehung dreht, und an hand der zurückgelegten Strecke der Markierung, die Übersetzung ermitteln/errechnen kann !
Aber das ja mal eine richtige fummelei, und ob es nicht einfacher ist, das Hinterrad auf einen Prüfstand zustellen?

Für Dich ist doch nur wichtig, das die Achs Abstände und Durchmesser der Riemenscheiben 1:1 auf die Durchmesser der Kettenräder umzusetzen, damit Deine Übersetzung so bleibt, wie gewohnt!

-ja schon-aber was weiss er dann?er weiss wieviel strecke sich ergibt wenn sich die hinterachse um eine umdrehung dreht-aber wie oft sich das ritzel vorne dreht bleibt wohl ein geheimnis-sonst müsste er ja die genaue drehzahl in abhängigkeit zur übersetzung vom getriebe messen und dann die geschwindigkeit ermitteln Augen rollen -aber macht er sowas??
mir würde am besten gefallen vorne ein 24 oder 25er einbauen und dann hinten die übersetzung so wählen dass die originalübersetzung bei rauskommt-dann kööönnnte man bei bedarf auch hinten mal wieder kleiner werden-sprich länger übersetzen großes Grinsen

__________________
Aber vermutlich alles Geschmacksache Augenzwinkern


​​​​​​Gute Fahrt!cool

 


Geschrieben von Dynafahrer am 09.02.2013 um 15:22:

ich verstehe das TÜV Gehabe nicht so richtig.
Früher, zu Kreidler-Zeiten wo ne 50iger nur 40 km/h laufen durfte haben die Gesetzeshüter die Zähne gezählt aber heute ist das doch bei einem Motorrad pillepalle.
Die Höchstgeschwindigkeit hängt doch von viel mehr ab... Cw - Wert, Gewicht mit oder ohne Sozius, Wetter, Luftdruck......
solange der Tachoantrieb die richtige Geschwindigkeit anzeigt ist das doch das Wichtigste. In den Papieren steht nix von zulässiger Höchstgeschwindigkeit drin und die Motorleistung ist die gleiche.
Wenn Du 100 kg wiegst und die Sozia ähnlich schwer ist Baby wirst Du natürlich nicht so flott sein, wie ein Hungerhaken auf dem selben Bike, also was soll das beim TÜV
So ein Blödsinn.......


Geschrieben von ShortyZK6 am 09.02.2013 um 16:48:

Also,
erstens würde ich mal den TÜV wechseln - ich kann mir nicht vorstellen,daß der Abrollumfang der Bereifung ,die Du vorhast zu montieren,so gravierend von der Originalbereifung abweicht.Dann lässt sich die Tachoabweichung mittels GPS Messung prüfen - und sei Dir sicher,die Voreilung des Orig.Tachos lässt viel Spielraum Freude .
Eine Umrüstung auf Kette - lass es - erstens kannst Du auch über andere "Riemenräder" an der Übersetzng spielen und zweitens,alle ca.30000 km mal den Riemen spannen und ne saubere hintere Felge oder alle 1000km Spraydose alle ca. 2000km Kette spannen und Felge putzen - Deine Entscheidung.

Gruss Bert

__________________
Auf Nägel gehören Köpfe,und Ponyreiten kostet Geld.


Geschrieben von viczena am 09.02.2013 um 16:53:

Bei meinem TÜV hat es bei geänderter Breifung gereicht, dass der Prüfer mit einem GPS Gerät gefahren ist und so feststellen konnte, das die Tachoabweichúng im Bereich des Zulässigen ist.

Am besten du hälst den Problemkreis "Übersetzung" (bau eine gleiche ein) und "anderer Raddurchmesser" auseinander.


Geschrieben von George am 09.02.2013 um 16:58:

Zitat von ShortyZK6
Also,
erstens würde ich mal den TÜV wechseln

Freude

__________________
When your chopper is broken you fix it. When you are broken your chopper fixes you.