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Geschrieben von 88cui am 18.01.2005 um 01:43:

Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo meine Herren (und Damen?)

die Batterie meiner 2000er FXSTB geht in eine neue Runde, z. Zt. hängt sie am Trainer, der zeigt "alles im grünen Bereich" an, aber wie ist eure Meinung: Fahren bis sie auseinanderbricht, sicherheitshalber eine Neue einsetzen? Wie sind eure Erfahrungen bezüglich Lebensdauer und Leistung? Welcher Typ ist zu empfehlen, Original oder Zubehörmarkt? Gebt mir doch mal ein paar Tipps bitte,

Gruß, 88cui


Geschrieben von Uli G. am 18.01.2005 um 02:33:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hi Uli,

ich hab meine immer bis zum Auseinanderbrechen gefahren. Die Standardbatterien hielten bei mir max. 4 Jahre (ohne Pflege!, ohne Trainer, nur durch Einfüllen geringer konzentrierter Säure für Tropenbedingungen, die ja wohl im Softailöltank immer herrschen). Auf die Art bin ich denn auch mal liegen geblieben, bei Guxhagen/Kassel, nachts um 23.00h . Nachdem ich von Freiburg an schon ohne Licht gefahren war wg. der dann ständig auftretenden Zündaussetzer. Bei Guxhagen ging der Motor dann beim Brensen aus.

Erkenntnis (ich bin ja noch ein wenig lernfähig ):

So alte Batterien werden vor längeren Touren durch eine neue ersetzt, egal ob sie‘s noch tun oder nicht.

Zur Gelbatterie kann ich nch nichts sagen, meine ist gerade erst 2 Jahre alt.

Gruß aus H

Uli

Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.

Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)


Geschrieben von Mande am 18.01.2005 um 08:08:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo 88ui

Als weitere Unterstützung siehe auch

Batterie - Lebensdauer?

oder auch hier

batterieprobleme mit sbs-7 von HAWKER

Gruss Mande aus CH

meine Heimseite

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Geschrieben von franzis56 am 18.01.2005 um 09:39:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallole,

meine hat nach 3 Jahren den Geist aufgegeben, respektive hat die Ladung nicht länger als eine Woche gehalten.

Sicher kann man dann warten bis sie völlig die irdischen Gefilde verläßt, dann ist man aber selbst Schuld wenn man in der Pampa liegenbleibt.

Ihr hört ja sonst auch die geringsten Geräusche am Moped, dann sollte man die ersten Anzeichen einer Batterieschwäche nicht ignorieren.

Der "Trainer" ist eine gute Hilfe und ist Aussagekräftig.

Wenn man keine Tiefentladung riskiert, ist wohl mit einer Lebensdauer von 3-4 Jahren auszugehen, ist doch nicht schlecht.

Man sollte sicher auch die vielen Nebenverbraucher berücksichtigen die im Laufe eines Motorradlebens zusätzlich angeschlossen werden.

Da können eine Menge zusätzliche Belastungen, und auch dubiose Kriechströme, dazukommen, die einer Batterie das Leben schwer macht.

Grüße, Franz


Geschrieben von ahb am 18.01.2005 um 09:58:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

hallo 88cui

fxwdg2001 mit original gel-bat., nie ausgebaut + sommers wie winters

an optimate III-ladegeraet. habe passendes ladekabel mit stecker am moped fest installiert. geht die gute in den stall, kommt ‘se an den lader. nie probleme!

gruss ahb


Geschrieben von sepp am 18.01.2005 um 11:46:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

hi.

lebensdauer original HD-sportybatterie bj. 97:

1997 gekauft - 2004 getauscht nach rd. 35.000km.

im winter ausgebaut und in heizraum gestellt.

sonst nix dran gemacht.

bt-batterien halten bei mir in der regel 4 jahre. kaufe aber auch nicht die teuersten und meist vom zubehör.

grüssle


Geschrieben von Wombl am 18.01.2005 um 12:11:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallodrio 88 cui,

Du Glücklicher. Nach 3 Sommer und 3 Winter war meine hinüber.

Hatte sie im Winter an ein Dauerladegerät M+S Smart Charger 600mA

angeschlossen. Sollte man laut HD-Händler Regensburg nicht tun.

Nur jeden Monat auf 12,8V aufladen.

Fahre nun mit einem Fabr.: Delo von Louis Best.-Nr.10036229

Kostet einen Bruchteil und tuts genauso.

Ich würde an Deiner Stelle Gott für die lange Lebensdauer danken

und das Ding im Frühjahr erneuern.

M.f.G.

Wombl


Geschrieben von Mande am 18.01.2005 um 12:22:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo

Meine OEM-Batterie ist Ende letzten Jahres fällig geworden. FLSTF 2001, also 3 Jahre.

Begonnen hat das Abserbeln des Stromspeichers damit, dass ich das Moped nur noch mit Mühe starten konnte. Der Anlasser brauchte fast einen zusätzlichen Tritt, um ins Drehen zu kommen. Ganz am Schluss (Anfang November auf der Fahrt zum Schrauber, wo das Moped immer noch steht) hatte ich das Gefühl, dass zündmässig auch nicht mehr alles zum Guten Stand. Aber das ist ev. auch nur mein laienhafter Eindruck.

Gruss Mande aus CH

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Geschrieben von HD-Jack am 18.01.2005 um 18:22:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo alle miteinander!

Bleibt die Frage, woran erkennt man nun eine altersschwache Batterie?

Ich denke mal, wenn der Anlasser nicht mehr richtig durchdreht, dann ist es wohl schon zu spät... ;-)

Wenn das Licht flimmert, dann hätte ich die Lichtmaschine bzw. den Spannungsregler in Verdacht.

Mit freundlichen Grüßen,

Jack



Denke immer daran, daß auf der anderen Seite des Internet´s auch ein Mensch sitzt...


Geschrieben von sepp am 18.01.2005 um 18:42:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

hi

also ich als elektrolaie würde dem zustimmen. anlasser wirkt schwächlich, dann batterie an ladegerät. wenn sich das wiederholt beim starten dann austauschen oder zuvor mal nachmessen.

denn mit schwacher battrie auf grosser tour ist der ärger vorprogrammiert.

sepp


Geschrieben von franzis56 am 18.01.2005 um 19:09:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Ich denke auch Sepp, daß es erste Anzeichen gibt.

Kein Mensch hat Lust sich unterwegs Ärger einzuhandeln.

Ein Bekannter hat sich wochenlang anschieben lassen, nix für mich.

2 mal Schwäche und tschüß.

Franz


Geschrieben von Karl H. am 18.01.2005 um 21:03:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo allerseits,

kann zur Lebensdauer der Originalbatterie (noch) nichts sagen (Dyna, Bj. 2003). Bei meinen 1-Zylinder Ducatis wurden die Batterien immer innerhalb eines Jahres totgeschüttelt.

Habe bei meiner Dyna erlebt, daß eine halbe Stunde Fahren pro Winterwoche nicht genügt, die Batterie bei Laune zu halten. Wegen der Alarmanlage war die Ladebilanz negativ und die Batterie nach wenigen Wochen leer. Ein Ladegerät mußte her.

Wichtig bei Gelbatterien ist, daß der Lader eine Spannungsbegrenzung auf 13,8 Volt hat. Das bekommt man schon für unter 10 Euro bei Louis. Die Spannungsbegrenzung ist in allen Ladegeräten drin, die ausrücklich für wartungsfreie Batterien verkauft werden. Mit dieser Begrenzung kann der Lader dauerhaft angeschlossen bleiben.

Normale Ladegeräte führen bei Gelbatterien zu Elektrolytverlust, der nicht mehr (durch Nachfüllen) ausgeglichen werden kann. Dann ist die Batterie im Eimer.

Gruß

Karl

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Gruß
Karl


Geschrieben von Uli G. am 18.01.2005 um 21:35:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Die "Bakterie", die bei mir zum außerplanmäßigen Liegenbleiben führte, hatte sich auch schon durch schwaches, dunkles Licht bemerkbar gemacht. Da ich aber, nach einer kleinen Änderung der Verdrahtung am Zündschloss Zündung u. Licht unabhängig voneinander einschalten kann :-), spielte das beim Anlassen noch keine Rolle. Die Batterie hätte sicher auch noch eine Weile durchgehalten, wenn wir die Maschine nicht wg. eines Reifenschadens hätten auf die Seite legen müssen (der freundliche Triumphhändler in Besancon, der einzige Händler der sich an eine Harley traute, die Japse haben alle abgewinkt, hatte leider keinen Heber für Harley). Bei der Aktion ist dann der schon reichlich vorhandene Bleischlamm in der alten Batterie zusammengerutscht, hat zu Plattenschluss geführt, und der Batterie den Rest gegeben. Gestartet haben wir den Motor unter viel Funkenflug mit einer LKW-Batterie, die zuhilfe genommene Autobatterie machte fix eine Grätsche, die Motorradbatterien noch nicht mal dicke Backen, die gaben gleich auf (grummel). Und dann bin ich ohne Licht gefahren, beim Tanken blieb der Motor an (Drehzahl erhöht, Gasgriff festgestellt), das ging halt gut bis es dunkel wurde. Licht an, ca. 20km später gabs Fehlzündungen beim Blinken/Bremsen... Also rechts raus, Licht aus, Motordrehzahl hoch, Scheinwerfer auf, Stecker abgezogen, Scheinwerfer zu und weitergefahren. Immer schön zwischen den LKW, die hatten genug Licht für alle. Und wenn mal einer meinte, mich auf mein fehlendesLicht aufmerksam machen zu müssen, hab ich bloß mal leicht gebremst und Warnblinker angemacht. Die Fehlzündungen haben sie alle verstanden.

Hätte halt bis Hannover reichen können, aber in der Baustelle vor dem Abzweig nach Paderborn war kein Platz und Stau, Motor ging beim Bremsen aus, das hatte keinen Sinn mehr.:-(

Gruß aus H

Uli

Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.

Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)


Geschrieben von franzis56 am 19.01.2005 um 10:55:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer



Original-Beitrag von sepp:

@franzis56

dann nix [BAD]wehtun sondern arme- und beinewehtun.

totlach!!!

sepp

Stell Dir vor und das bei mir dem Weichei.

Also Leutchen, immer schön auf die Ladung achten sonst nix [BAD]wehtun sondern arme- und beinewehtun.

In diesem Sinne, Franz


Geschrieben von taleb am 26.01.2005 um 15:44:

RE: Frage zur Batterie - Lebensdauer

Hallo zusammen,

jetzt die Preisfrage. Ich fahre eine Softail Standard 2002 und will nu wissen ob da Standartmäßig eine gel oder normale Batterie drin ist ?

danke für eine rasche Antwort !

mfg

taleb