Hallo Ralf,
ich habe diese Luftfeder zwar noch nicht in Händen gehabt, aber anhand der Fotos von zerlegten Federbeinen im Netz ist die Funktion leicht ersichtlich.
Im Grunde beschreibt Uli G. weiter oben schon das ganze Elend einer solchen Federungslösung. Man sollte sich m. E. also nicht wundern, wenn das System nur unter günstigen Randbedingungen funktioniert.
Zunächst einmal muss man festhalten, dass das konventionelle Federbein in diesem Verbund die (hohe) Grundstellung des Fahrwerks definiert. Das heißt, dass bei drucklosem Luftfederbein das Moped in einer noch kurventauglichen Fahrstellung stehen sollte, die einer leichten Tieferlegung des Serienbikes entspricht. Ist das nicht der Fall, braucht man garnicht erst mit Luftdrücken im Luftfederbein zu experimentieren. Dann ist ersteinmal Arbeit am Koppelgestänge erforderlich.
Ist die Grundstellung des Bikes in Ordnung, wird durch Druckaufbau am orangen Anschluss (ride hight chamber) dIe Kolbenstange ausgefahren und damit das Heck abgesenkt (ja, bei Softails muss man umdenken 😁). Am besten sollte das funktionieren, wenn auf der gegenüber liegenden Seite des Luftkolbens (bottoming chamber, schwarzer Anschluss) wenig Druck anliegt. Wie der Name "bottoming" schon sagt, kommt der schwarze Anschluss nur dann ins Spiel, wenn der Einfederungsanschlag im konventionellen Federbein Unterstützung braucht.
Klar ist das hier eine theoretische Betrachtung. Aber vielleicht hilft sie...
Gruß
Karl
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Gruß
Karl
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Karl H. am 27.04.2013 17:26.