Die (die Elektroden nämlich

) sollten trotzdem (verbessert die Leistung der Kerzen) den Harleytypischen Elektrodenabstand von 1mm/ vier hunderstel Inch/0.04" haben.
Die Begründung ist relativ einfach.
Mit zunehmendem Elektrodenabstand steigt der Zündspannungsbedarf (die zum Funkenüberschlag erforderliche Spannung, bereits von der Standard(H-D)zündung problemlos lieferbar). Großer Elektrodenabstand heisst in dem Fall aber auch kurzer, energiereicher Funke.
Großer Elektrodenabstand heisst aber auch, daß eine große Menge zündfähigen Gemisches im Bereich der Elektroden unterwegs ist (sein kann, wenn die Kerze nicht vollkommen falsch, strömungstechnisch im "toten Winkel" angeordnet ist, oder z.B. eine "Zweitakter"-Kerze mit weit zurückgezogener Elektrode verwendet wird, bei der die Elektroden gar nicht vom zündfähigen Gemisch erreicht werden).
Beides, ein "knackiger" Funke, sowie eine große Anzahl zündfähigen Benzin-Luftgemisches im Elektrodenbereich, begünstigt eine vernünftige Verbrennung.
Einstellen des Elektrodenabstands erfolgt über VORSICHTIGES!!! Verbiegen der äußeren Elektrode. Dazu gibt‘s(gab‘s?) kleine "Werkzeuge" von verschiedenen Kerzenherstellern (ich hab sowas von Champion (sehr gut zum Verbiegen von Champignons

)und Bosch 😄), mit denen man die Außenelektrode (nur bei Kerzen mit "Hakenelektrode") leicht aufbiegen kann, um das erforderliche Maß einzustellen.
Gruß aus H
Uli
Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.
Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)
Man kann nicht alles "idiotensicher" machen...immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten 
"I drink, therefore I am" (griechische Quelle?
)