Guten Abend,
ich komme aus dem Raum Kiel und möchte nun auch die Gelegenheit nutzen mich kurz vorzustellen...oder zumindest schildern, wie ich zu Harley kam.
Ich bin 36 Jahre jung und interessierte mich in der Vergangenheit reichlich wenig für's Motorradfahren, ganz zu schweigen vom Harley fahren. Bis zu diesem einen Flug in die Karibik...mit dieser einen hübschen Französin...die eifrig von ihrer Street Bob schwärmte. Es dauerte nur wenige Monate und ich fand mich in Paris wieder und sie unter mir (also die Street Bob). Starten, die Kesstech rüttelt gefühlt den Putz von der Tiefgaragendecke, während die Touries an der Marne sich vor Schreck fast ihren Croissants verschlucken. Ich find's geil, hab' einen Heidenspaß - aber keinen Führerschein. Letzteren hätte ich vermutlich gar nicht vollendet, wenn da nicht hin und wieder die Touren auf dem Sozius gewesen wären, unheimlich viele wahnsinnig nette (Harley fahrende) Franzosen aus ihrem Club, festklammernd an ihr, bollernd durch's Pariser Umland...am Croissant erstickende Touristen...na, ihr wisst schon.
August diesen Jahres war es dann endlich soweit und ich durfte endlich alleine fahren: Eine 48 aus 2015, in Hard Candy Red, mit Jekyll & Hyde Klappenauspuff, bis auf wenige Kleinigkeiten Serie. Es ist brutal laut, es ruckelt und rumpelt zwischen und 2 und 3000 Umdrehungen, blubbert und ploppt - ich fühle mich wie ein kleines Kind. Ich freu mir 'n Loch in den Bauch. Ich war erstaunt wie langweilig ich doch das Motorradfahren auf der Fahrschulmaschine empfand , bin aber umso überraschter wie unbeschreiblich, unfassbar viel Spaß mir die 48 macht. Hätte man mir dies vor 2 Jahren erzählt, ich hätte es nicht geglaubt.
Beste Grüße von der Ostsee,
Constantin