Hoi Zämme
nach einem kleinen Umweg über Ducati bin ich inzwischen wieder bei Harley Davidson gelandet und habe damit technische Perfektion in der Gestalt einer Multistrada mit Skyhook-Fahrwerk getauscht gegen ein einzigartiges Gefühl und ein fantastisches Aussehen. Im Grunde ist es schliesslich die Gefühlswelt, die beim Töfffahren vor allem angesprochen wird. Vor der Duc hatte ich bereits zwei Harleys: eine Fat Bob 2012 und eine Breakout 2016. Die Breakout sah super aus, hatte allerdings wenig Möglichkeiten, zu zwei auch mal etwas Gepäck mitzunehmen und war aus meiner Sicht fahrtechnisch ziemlich unterirdisch. Ja - ich hatte eine Probefahrt gemacht .... Die grosse Frustration führte mich dann zur Ducati, um mal wieder vernünftig fahren zu können. Die Bagger aus der Harleywelt kamen wir zu gross und zu schwer vor.
Was soll ich sagen: ich habe seit etwas mehr als einer Woche eine Street Glide Special all black, MJ 2021. Passt super, fährt super (zu meiner grossen Verblüffung) und hat - ebenfalls zu meiner grossen Verblüffung ein hervorragend funktionierendes Navi mit App, Tourenplaner, Tracker und einem tollen Bildschirm. Das mit den Lautsprechern verstehe ich noch nicht so ganz (ist es wirklich cool, bei aufgesetztem Helm und 80 km/h von Windgeräuschen zerrissene Musikfetzen zu hören). Vielleicht komme ich ja noch auf den Trichter.
Vor den Harleys hatte ich diverse andere Motos: darunter so verschiedenes Zeugs wie eine R80GS, eine Suzuki TS250 und eine Honda XBR500. Geschraubt habe ich früher viel - heute fast gar nicht mehr. Die Motos werden irgendwie auch immer teurer und das Beschädigungsrisiko steigt

Mal abgesehen von der Zeit ...
Ride safe
Ivo