Karl H.:
Einen ggfs. leistungsschädlichen Nachteil des Keihin CV muss ich doch erwähnen:
Die bei Vollgas waagerecht stehende Drosselklappe beeinträchtigt die Strömung und ist beim Mikuni nicht vorhanden 
Gruß
Karl
Das müsste auf einer Flowbench erstmal nachgewiesen werden (Vergleich HSR40/42/45 mit CV40/42/44(45)). Die Querschnittssprünge der Schieberführung im Venturi des Mikuni induzieren ebenfalls heftigen Strömungswiderstand. ‘Nen HSR42 mit einem CV40 zu vergleichen ist wie "Äpfel mit Birnen" zu vergleichen, wenigstens bei der "ach so wichtigen"🥰 Höchstleistung. Beim Beschleunigen ist das ein anderer Schnack, da haben gemeinhin die kleineren Vergaserquerschnitte die Nase vorn, weswg. man früher komplizierte Registervergaser gebaut hat, bei denen bei kleinem Querschnitt hohe Strjömungsgeschwindigkeiten für beste Spritzerstäubung sorgten, einhergehend mit Verbesserung der Verbrennung u. damit höherem Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Da kann ein wahllos aufgerissener Schiebervergaser kaum mithalten, der setzt wirksam ein, wenn‘s um höhere Drehzahlen geht (beim Registerversager geht dann irgendwann auch die zweite Drosselklappe auf u. gibt den für höhere Drehzahlen erforderlichen, zusätzl. Vergaserquerschnitt frei).
Bzgl. der Funktion des CV sollte klar sein, daß er den Schieber eben nur so weit öffnet, wie es der von der Motordrehzahl u. den Ventilsteuerzeiten (im Mittel) hervorgerufene Unterdruck im Manifold erfordert (weitere Öffnung lässt sich mit einer weicheren Feder u./o. durch maßvolles Vergrößern der Schieberbohrung erreichen und umgekehrt. Wird die Feder zu weich, braucht‘s eine geeignete Dämpfung des Schiebers. Die membranlosen S.U.-Vergaser haben sowas, einen Kolben in einem mit dem Schieber verbundenen, ölgefülltem Zylinder (Dämpfung ist ggfs. über‘s Öl einzustellen). Wenn nicht jemand komplett Mist gebaut hat (keine Feder, Nadel vollkommen falsch u. falsch eingehängt, verschluckt sich kein Motor mit CV (selbst einem viel zu großen für den Motor, erst bei höheren Drehzahlen macht er nur noch "BÖÖÖÖÖhhhh" , ohne weiter an Leistung zuzunehmen, ggfs. sogar daran abnehmend, weil die Strömungsgesschwindigkeit abnimmt u. nicht mehr ausreichend Sprit zur Verfügung steht, egal wie groß die Hauptdüse ist) beim Gasaufreißen durch einen unsensiblem Fahrer, bei seilzugbetätigten Schiebervergasern kann eben mal deswg. die Strömung zusammenbrechen (speziell dann, wenn auch noch ein viel zu großer Vergaserquerschnitt gewählt wurde, weil ja ein HSR45 besser sein muss als ein 42, klar🤪 u. dann bricht erstmal auch erwähnter Fahrer, und zwar wahlweise zusammen (und zwar alles) oder jeweils einzeln, nämlich in Tränen aus, in Flüche auf das Scheixxgeraffel, den zu blöden 😁 o. freien Schrauber usf.).
Grüße
Uli
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