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Geschrieben von BlackChrome am 08.03.2022 um 13:33:

Schicker Elektroflitzer aus den Staaten
Mit austauschbarem und erweiterbarem Akku buhlen die Versionen Street und Scrambler der Land Moto District um Käufer in Ohio.
Drei Modelle mit drei möglichen Akkus als Alternative für 125er-Kräder mit Verbrenner. So könnte man die Land Moto District beschreiben. Das Start-Up aus Ohio hat die District in den Versionen Street und Scrambler entwickelt. Die Street dürfte sogar auf die Straße. Die District Scrambler darf nur offroad bewegt werden. Technisch sind die Schwestern gleich
Unabhängig der Straßenzulassung und der Preise, gleichen sich die drei Modell technisch in der Basis. Ein Mittelmotor mit bis zu 12 kW-Leistung treibt per Kette das Hinterrad an. Gespeist wird der Motor von einem Akku mit nur 1,8 kWh. Der kann gegen Aufpreis um einen zweiten Akku ergänzt oder direkt als Version mit 5 kWh-Kapazität bestellt werden. Egal welche Batterie die District von Land Moto antreibt: Der Stromspeicher kann getauscht werden, daher werden die Motorräder direkt mit einem zweiten Akku geliefert, wenn gewünscht. Mit der kleinen Kapazität sind 65 Kilometer bei maximal 100 km/h drin. 370 Nm Raddrehmoment sollten für lässige Sprints an der Ampel reichen.
Die tauschbaren Akkus haben einen separaten Sockel mit verschiedenen Steckdosen, um sie als externe Powerbanks zu nutzen. Geladen werden kann der Akku entweder per Steckdose oder faltbarem Solarpanel. Per Powermodes können die Modelle auf 32 und 43 km/h gedrosselt werden.

Land Moto verlangt für die District mit dem kleinen Akku gut 7.800 Dollar, die Street schlägt mit 8.100 Dollar zu Buche, die Scrambler mit 8.200 Dollar. Die Aufpreise für die Akkus liegen bei 1.600 und 2.100 Dollar.

Ohio und seine Weiten kommen einem nicht direkt in den Sinn als Basis für ein Elektro-Startup. Doc genau hier wird Land Moto gegründet und kommt mit zwei Modellen an den Start. Eine davon darf sogar auf die Straße, auch wenn es da mit 100 km/h und maximal 80 Kilometer weder sehr schnell noch sehr weit. Die Preise stehen mit mindestens knapp 8.000 Dollar den Leistungsdaten konträr.


https://www.motorradonline.de/elektro/land-moto-district-elektromotorrad/?fbclid=IwAR2-WGSgVCJZgiNR_Y5xQafAkru9EufxVHoAahU5ixwzXq5UA61h7MKHzpU

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Grüße BlackChrome

„Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann hätte ihn geschrieben.“ [Dieter Nuhr]


Geschrieben von Vtwin-Junkie am 08.03.2022 um 15:10:

Dieser riesige Kunststoffbehälter sieht aus wie die fahrbaren Mülltonnen der Strassenkehrer. Grausam. Jetzt müsste es doch langsam Zeit werden für eine ansprechende Optik.

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Seit 1988 amerikanische Motorräder: Ironsporty, Shovel, Superglide, Sportster 883R, Street Bob, Indian Scout, Sport Glide


Geschrieben von BlackChrome am 12.03.2022 um 19:28:

Zero: Abverkauf von 2021er Modellen
Bei den Händlern des amerikanischen Elektromotorradherstellers Zero lassen sich jetzt Schnäppchen machen, denn ausgewählte Vorjahresmodelle werden zu Sonderkonditionen angeboten.
Die Zero Vertragshändler in Deutschland, Österreich und in der Schweiz machen Platz für die aktuellen Modelle. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche 2021er Modelle sowie Vorführer jetzt zum vergünstigten Preis. Im Abverkauf befinden sich auch die 11-kW-Ausführungen der Modelle Zero FXE, Zero S und Zero DS.


https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/zero-abverkauf-von-2021er-modellen/?fbclid=IwAR28K8Bsd-NCJ_ASztauOfP72d8vMoenijhetCKC3P8YXljXv8eNMvS_YT0

Wer will nochmal, wer hat noch nicht. Jetzt zuschlagen, das kommt erst nächstes Jahr wieder  cool

Man kann ja mal gespannt sein, wie sich der Gebrauchtmarkt für E-Mopeds entwickeln wird. Werthaltigkeit. Akkuzustand. Technologiefortschritt.

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Grüße BlackChrome

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Geschrieben von sk68 am 13.03.2022 um 11:38:

Danke für den Tipp! Für ausgiebige Tagestouren zwischen Frankfurt und Offenbach mit ausgedehnten Pausen - und soweit man es nicht übertreibt und auch noch bis zum Feldberg und zurück will - sind die Teile optimal!!!


Geschrieben von BlackChrome am 13.03.2022 um 12:07:

zum zitierten Beitrag Zitat von sk68
Danke für den Tipp! Für ausgiebige Tagestouren zwischen Frankfurt und Offenbach mit ausgedehnten Pausen - und soweit man es nicht übertreibt und auch noch bis zum Feldberg und zurück will - sind die Teile optimal!!!

Sehr gerne und bitte berichte uns dann von deinem Kauf.

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Geschrieben von sk68 am 13.03.2022 um 12:37:

großes Grinsen


Geschrieben von BlackChrome am 29.05.2022 um 11:31:

Neuer Stromer aus Spanien ab 8.000 Euro

Mit dem Elektro-Naked Bike Lora will der spanische Hersteller Urbet die Elektromobilität weiter pushen. Die Lora S ist stärker und kommt weiter.

Die Lora hat eine Nennleistung von 5 Kilowattt und eine Spitzenleistung von 11 Kilowatt. Urbet nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und bis zu 180 Kilometer Reichweite im Eco-Modus. Die Lora soll 8.000 Euro in Spanien kosten.

Wer mehr Leistung und mehr Akku möchte, für den ist die Lora S eine Option. Der Motor leistet maximal 19 Kilowatt und wäre damit trotzdem per A1 oder B196 fahrbar, da er eine Dauerleistung von nur 8 Kilowatt hat. 150 km/h soll die packen, was zur Maximalleistung von 25 PS passt. Die S kann optional mit zwei Akkus ausgerüstet werde, was die Reichweite laut Urbet verdoppelt. Ende 2022 sollen die Lora und die Lora S verfügbar sein. Der Aufpreis für die S beträgt 3.500 Euro.


D.h. Preis dann ab 11.500 Euro für max. 150 km/h mit max. 25 PS.
Das spielt für mich in der Kleinkraftradklasse und wäre mir nicht mal die Hälfte wert (wenn überhaupt), max. ein Drittel.

https://www.motorradonline.de/elektro/urbet-lora-elektromotorrad-aus-spanien/?fbclid=IwAR2SdSUHB39qIOvIkoMkwA_tiqMNLSO8Dpd7RvvA5tpAFDIYQSi6BrCb-P0

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Geschrieben von motorcycle boy am 29.05.2022 um 12:48:

Die Elektromotorradfirmen sprießen doch momentan wie Pilze aus dem Boden. Gefühlt jede Woche die Gründung zweier neuer Marken. Ist im Gegensatz zum Verbrennermotorrad ja auch nicht schwer. Waschmaschinenmotor mit Li-Batterie koppeln und alles in den Rahmen eines Verbrennermotorrades schrauben. Da ist nur wenig Innovation möglich, die liegt allein bei den Batterie-Herstellern, die neue Motorradmarke ist im Grunde nichts als ein simpler Konfektionär, der lediglich die Zielgruppe und daraufhin ausgerichtet die Ausstattung mit Zukaufteilen definiert und als einzige Eigenleistung das Design erbringt (falls nicht fremdvergeben). Das hat mit dem klassischen Motorradbusiness nix mehr zu tun. Die wenigen möglichen verbleibenden Innovationen außerhalb der Batterien sind schon gemacht [und im Grunde vom Verbrenner abgeschaut]
- Motor koaxial zum Sekundärritzel von Zero [BMW G-Reihe]
- Triebwerksblock aus Batterie, Motor, Schwinge mit Rahmenfunktion ohne separaten Rahmen von Harley-Davidson (noch nicht am Markt) [BMW-Ziegelsteinreihe der 80er, Windhoff/Berlin Anfang der 30er]
- die möglichen E-Motorbauformen sind alle schon seit 100 Jahren bekannt und lassen sich nur durch den bekanntlich schneckentempoartigen Fortschritt in der Materialwissenschaft verbessern. Die Batterieentwicklung hängt auch seit 140 Jahren an diesem schneckenhaften Fortschritten in der Materialwissenschaft. Diese Wissenschaft ist wie ihre Übermutter Chemie im Grunde nichts anderes, als unendliche Varianten von Kochrezepten oder meinetwegen Drinks in der Hoffnung auf den einen großen Treffer durchzuprobieren. Wann gabs da die letzte echte Innovation? Die Li-Batterie vor über 30 Jahren? Soviel zu Diskrepanz zwischen politisch linientreuer Ideologie und Realität  böse

Was soll da noch kommen außer Fahrassistenz-Software, die - für Verbrenner entwickelt - bei neuentwickelten Versionen / Funktionen zugekauft wird. 

Ein für Kreativität im großen und ganzen trostloses Geschäft, verglichen mit dem Verbrennermotorrad. Sieht man ja auch in der Customizerszene: Die gibt es im E-Bereich praktisch nicht, außer künstlich von Herstellern kurzzeitig als Strohfeuer subventioniert.


Geschrieben von Vinchi am 12.06.2022 um 10:30:

Ich bin hier mit meiner Frage ein bisschen OT, hoffe aber, es kennt sich ein oder anderer damit aus.
Habe vor ein Fahrrad mit E-Antrieb von Privat zu kaufen. Der Verkäufer hat dieses damals auch von Privat gekauft. Es gibt also keine Rechnung und somit, nehme ich an, kein Besitznachweis. Muss es eine Art Besitznachweis geben, wie z.B. Originalrechnung oder ist es nicht zwingend notwendig? Das Teil kostet 3 Riesen, möchte kein Risiko eingehen.


Geschrieben von Moos am 12.06.2022 um 10:58:

Einen Besitznachweis brauchst nicht. Kannst aber zur Sicherheit vorm Kauf bei den Bullen mittels der Rahmennummer anfragen ob das Bike als gestohlen gemeldet worden ist.

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Moos

Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.


Geschrieben von Palpatine am 19.06.2022 um 17:09:

zum zitierten Beitrag Zitat von Moos
Einen Besitznachweis brauchst nicht. Kannst aber zur Sicherheit vorm Kauf bei den Bullen mittels der Rahmennummer anfragen ob das Bike als gestohlen gemeldet worden ist.

Bullen geschockt Ich bin entsetzt fröhlich

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Leben. das sind die Tage an die man sich erinnert  Freude


Geschrieben von SportyCB am 19.06.2022 um 19:20:

zum zitierten Beitrag Zitat von Palpatine

Bullen  geschockt  Ich bin entsetzt fröhlich

ja, denn eigentlich heißt das ja neuerdings Bullen: innen 😇😂


Geschrieben von Börtches am 22.06.2022 um 15:01:

 @SportyCB   

"Bull*innen"

Klugscheißmodus aus! großes Grinsen
Grüße 
Börtches

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"Ride on"  cool


Geschrieben von motorcycle boy am 14.07.2022 um 23:32:

Was erreicht Europa mit dem ideologisch getriebenen Abwürgen des Verbrenners in der Realität? Es treibt China an, die Technologieführerschaft bei Verbrennern zu übernehmen! Was für eine politische - ökonomische Meisterleistung:


„Entwicklung neuer Generationen von Verbrennungsmotoren …

Zu dieser Strategie passt auch, dass China Forschung und Entwicklung im Bereich der Verbrennungsmotoren seit einiger Zeit massiv ausbaut. Für die Wirtschaft im Reich der Mitte ist das vom EU-Parlament beschlossene Aus für den Verbrenner in Europa ab 2035 ein zusätzlicher Anreiz, die Führung in dieser Spitzentechnologie zu übernehmen.Trotz aller dem Zeitgeist geschuldeten Bekenntnisse zur Elektromobilität erkennen auch die europäischen Hersteller diese Realitäten an. So wollen beispielsweise Audi oder Daimler auch nach 2035 noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in China anbieten. Mercedes will die Technologie beim Partnerunternehmen Geely ansiedeln. Allerdings verlagern sich Know-how und Wertschöpfung auch auf diese Weise von Europa nach China.“

Aus

https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/


Geschrieben von SaCuS am 15.08.2022 um 15:45:

Tja, wenn (EU) Bürokraten den Weg vorgeben ...

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