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Geschrieben von Chrisk am 22.09.2011 um 16:40:

Dann haben die beiden Firmen wohl 7 Jahre für nichts einen Haufen Geld ausgegeben. Ganz zu schweigen von der Masse der armen Motorradfahrer, die ich in Kursen scheinbar um ihr Geld geprellt habe und ohne Wissen und Erfahrung in Lebensgefahr gebracht habe.
Mehr fällt mir jetzt dazu wirklich nicht mehr ein.

Wobei: wo habe ich geschrieben, an der Stelle hätte ich gebremst, der Hintermann aber schon ?
Nun ja, ist mir aber auch egal.


Geschrieben von viczena am 22.09.2011 um 19:11:

Und woher weisst du, dass er nicht gebremst hat? Warum sonst sollte er sonst rutschen? Einfach nur so? Vermittelst du so etwas in deinen Kursen?

Und wofür welche Firma welches Geld ausgibt, ist mir egal. Es zählt das Ergebniss. Und das ist bei Dunlops eher mässig. Jedenfalls bei den gängigen Harley Kalibern.


Geschrieben von Nightrider am 22.09.2011 um 20:20:

Zitat von Chrisk
Zitat von Returner
Dunlop geht für engagierte Motorradfahrer überhaupt nicht! unglücklich unglücklich unglücklich

Die aktuellen Michelins auf den 12er Dynas sind auch nur marginal besser. böse

Die Michelins auf den VRODs sind eigentlich nur für Selbstmörder. Baby

...mit Metzler funktionieren nicht nur die RODs gut, selbst Luftgekühlte bekommen damit ein halbwegs brauchbares Fahrverhalten. Freude

Eine Aussage bei der ich die Finger nun mal nicht ruhen lassen kann.
Immer wieder wird irgeneine Aussage runtergebetet, bis es evtl. jeder glaubt, was geschrieben steht.
Mein ganzes Leben bestand bis 2007 aus Rennen fahren, Fahrwerksentwicklung, Fahrtechniklehrgängen und war auch 7 Jahre Reifentest- und Entwicklungsfahrer für zwei der größten Reifenhersteller.

Fakt ist: es gibt keine pauschal schlechten Reifen einer (der bekannten und genannten) Marke(n).
Vor 2 Wochen durfte ich eine Softail mit 3 anderen Leuten aus einer Böschung hochwuchten.
Was war passiert ?
Der nette Kollege fuhr hinter mir her, es war feucht und er hatte den Metzeler ME 880 "Wunderreifen" drauf. Auf meinem, gleichen Moped sind die (angeblich bei nassen Strassenbedingungen) unglaublich schlechten Dunlop Reifen drauf, was er bei Abfahrt gesehen hatte.
So kam es dazu, dass er der (völlig flaschen) Tatsache Glauben schenkte, wenn ich vor im nicht rutsche oder stürze, er in völliger Sicherheit unterwegs sei.

Wieso der gute Mann gestürtzt ist, obwohl die Fahrbahn einwandfrei war, liegt zum einen daran, dass er offensichtlich doch keine so guten Reifen hatte und noch viel wichtiger: einfach nicht Fahren kann. Beides wurde ihm wohl am folgenden Tag bewusst, als ich mich nochmal nach seinen Prellungen erkundigte.

Wenn man von schlechten Reifen redet, benötigt man zumindest folgende Angaben: Motorrad, Reifengröße, Reifentyp und -alter, Fahrwerkselemente Serie oder modifiziert.
Für alles andere gibt es ein Wort: Bullshit !

Schön,

nun haben wir einen Fachmann, und nun werden die Stimmen des halben Zweidrittelwissen leiser.
Augenzwinkern

__________________
.


Geschrieben von Schleifi am 05.10.2011 um 00:04:

Zitat von viczena
Es zählt das Ergebniss. Und das ist bei Dunlops eher mässig. Jedenfalls bei den gängigen Harley Kalibern.

Ja sicher, Ich glaube an die Deutsche Bank Denn die zahlt aus in bar - aah großes Grinsen

Nicht der Reifen macht das fahren, sondern der Fahrer !

Du kannst doch nicht ernsthaft pauschalisieren das Dunlop scheisse sind und ein anderer "der Oberhammer Wunderreifen" ist.

Es kommt auf das Mopped, den Fahrer, den Fahrstil, den Luftdruck der Reifen, den Stoßdämpfern, der Asphalttemperatur, den Straßenbelag und noch einige andere Faktoren an.
Dann funktioniert mal der Eine, mal der Andere besser.

__________________
Die Linke zum Gruße
Schleifi


Geschrieben von Störtebecker am 05.10.2011 um 00:30:

Um mal meinen Senf dazu zugeben. Meine Erfahrungen
mit den Dunlops sind auch nicht besonders
positiv. Wie viele wissen bin ich ein vorsichtiger
Fahrer und selbst da hatte ich bei den Reifen
Probleme auf feuchter Strasse.


Geschrieben von DéDé am 05.10.2011 um 00:31:

Also, ich hab schon alles Mögliche an Reifen durchprobiert auf Softails, Dynas, Sportys und ner V-Rod.

Auf der Street-Rod war ich mit dem Metzeler sehr zufrieden, aber Du konntest zuschauen wie er abnimmt. Gegen Ende seiner Laufzeit war er aber auch nicht besser als ein Dunlop.

Tommyknocker hier aus dem Forum hat´s übrigens letztes Jahr auf unserer Griechenlandtour hingefetzt mit Metzeler in einer Serpentine (auf der Dyna), die Dunlopfahrer nicht, so kanns halt auch mal sein.

Ich hab jetz auf der Street Bob hinten den Pirelli in 180 drauf und der hat Vorteile gegenüber dem Dunlop. Man muss sehen wie er sich entwickelt. Neu fühlen sich alle Reifen ganz gut an, der fühlt sich aber sehr gut an.
Mir ist wichtig, dass ich auch bei kühlen Temperauren mehr Grip habe als beim Dunlop und genau das verspreche ich mir vom Pirelli.

Was Schleifi schreibt hat auch seine Berechtigung. Die meisten fahren mit falschem Luftdruck, oder falsch eingestellten Dämpfern oder meist mit nicht angepasstem Gabelöl vorne. Das sind Basics, die erst mal abgestellt werden müssen. Wer dann noch zügig unterwegs sein will mit der Harley, muss halt ein wenig durchprobieren und seinen Reifen finden. Für den Hausgebrauch (gemütliches Cruisen) reicht der Dunlop allemal.


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__________________
noch ohne CAN-BUS und ABS...

http://forum.milwaukee-vtwin.de/thread31788-alle-xl-883-keihin-cv-vergaserkunde.htm


Geschrieben von Herby am 05.10.2011 um 19:23:

zum zitierten Beitrag Zitat von DéDé
Also, ich hab schon alles Mögliche an Reifen durchprobiert auf Softails, Dynas, Sportys und ner V-Rod.

Auf der Street-Rod war ich mit dem Metzeler sehr zufrieden, aber Du konntest zuschauen wie er abnimmt. Gegen Ende seiner Laufzeit war er aber auch nicht besser als ein Dunlop.

Tommyknocker hier aus dem Forum hat´s übrigens letztes Jahr auf unserer Griechenlandtour hingefetzt mit Metzeler in einer Serpentine (auf der Dyna), die Dunlopfahrer nicht, so kanns halt auch mal sein.

Ich hab jetz auf der Street Bob hinten den Pirelli in 180 drauf und der hat Vorteile gegenüber dem Dunlop. Man muss sehen wie er sich entwickelt. Neu fühlen sich alle Reifen ganz gut an, der fühlt sich aber sehr gut an.
Mir ist wichtig, dass ich auch bei kühlen Temperauren mehr Grip habe als beim Dunlop und genau das verspreche ich mir vom Pirelli.

Was Schleifi schreibt hat auch seine Berechtigung. Die meisten fahren mit falschem Luftdruck, oder falsch eingestellten Dämpfern oder meist mit nicht angepasstem Gabelöl vorne. Das sind Basics, die erst mal abgestellt werden müssen. Wer dann noch zügig unterwegs sein will mit der Harley, muss halt ein wenig durchprobieren und seinen Reifen finden. Für den Hausgebrauch (gemütliches Cruisen) reicht der Dunlop allemal.


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Guuude Dede

Ich habe auch auf der 2007er Wide Glide meiner Frau komplett auf Pirelli gewechselt, fährt sich m.E. besser wie der Serien Dunlop (160er), aber man sieht kaum einen Unterschied von der Breite zwischen dem 160er Dunlop und dem 180er Pirelli oder täusche ich mich ?

Grüßle
Herby

__________________
- Besser ne Harley als gar kein Bike -


Geschrieben von Krümmer am 05.10.2011 um 19:36:

ich fahre viel und recht stramm mit meinen Dunlops, auch über Winter.Nie hatte ich Probleme. Markenreifen sind alle gut ,haben gewisse Vor und Nachteile die man aber nur emotional wahrnimmt. Es ist wie bei Autoreifen.Ich fahre mit dem Dienstwagen 70000 km im Jahr.Beim Reifenwechsel kommen nur Markenreifen in Frage ,was eben auf Lager ist. Hab schon alle Marken gefahren und war mit allen zufrieden ,ob Sommer oder Winter.Es wird zuviel Geschiss gemacht wer gut oder schlecht ist.


Geschrieben von DéDé am 05.10.2011 um 19:42:

@Herby

neu ist der Pirelli nur 6mm breiter als der 160er Dunlop, aber jetzt drückt er sich ein wenig, wir also ein wenig breiter

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http://forum.milwaukee-vtwin.de/thread31788-alle-xl-883-keihin-cv-vergaserkunde.htm


Geschrieben von viczena am 05.10.2011 um 19:45:

zum zitierten Beitrag Zitat von Krümmer
ich fahre viel und recht stramm mit meinen Dunlops, auch über Winter.Nie hatte ich Probleme. Markenreifen sind alle gut ,haben gewisse Vor und Nachteile die man aber nur emotional wahrnimmt. Es ist wie bei Autoreifen.Ich fahre mit dem Dienstwagen 70000 km im Jahr.Beim Reifenwechsel kommen nur Markenreifen in Frage ,was eben auf Lager ist. Hab schon alle Marken gefahren und war mit allen zufrieden ,ob Sommer oder Winter.Es wird zuviel Geschiss gemacht wer gut oder schlecht ist.

Nix geschiss. Wenn du bei regen fährst, ist die Nässequalität DIREKT und SOFORT (auch für Laien) spürbar. Und eine absoluter Sicherheitsaspekt. Bei Autos fällt das nicht sonderlich auf, bei Motorrädern sofort.

Und bei Nässe ist Dunlop Scheixxe. Roadsmart mal ausgenommen.

Bei Autos ist mir das auch relativ egal, welche Marke gerade aufgezogen wird.


Geschrieben von mwalking am 05.10.2011 um 20:37:

Also ganz ehrlich, ich bin mit meiner WG dieses Jahr 7000km mit Dunlop Serienbereifung gefahren und muß sagen dass ich nix an den Reifen auszusetzen hab. Und das sowohl bei trockener wie auch bei nasser Fahrbahn. Selbst bei Platzregen hatte ich keine Probleme. Mann muß halt entsprechend fahren....

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mwalking
Rolf


Geschrieben von viczena am 05.10.2011 um 22:35:

Wenn du mal andere Reifen fährst (z.b. Avon) wirst du sofort den Unterschied zu Dunlops merken, und nie wieder zurück wollen...

Ich selber habe diese Saison 3 Reifensätze verbraucht...


Geschrieben von Kid am 05.10.2011 um 22:51:

Meine Dunlops waren bei Nässe echt Müll. Meine jetzigen Metzeler halten zwar nicht ganz so lange wie die Dunlops, dafür fahren die sich um Welten besser; insbesondere bei nasser Fahrbahn.

__________________
Baby


Geschrieben von moonlight am 06.10.2011 um 11:33:

hey folks

also das *markenreifen sind alle gut* ist nun wirklich blödsinn - nach einigen hunderttausend kilometern auf den unterschiedlichsten bikes weiss ich, dass die bedeutung von reifen am motorrad kaum überschätzt werden kann.

und in der harley welt besteht zumindest in deutschland das problem, das es nichts wirklich vernünftiges gibt - die dunlops, mit denen sich harley aus welchen gründen auch immer verheiratet hat, sind wirklich nicht der bringer, die metzeler/pirelli schon besser, aber auch weit entfernt von gut, vorlallem wenn sie nicht mehr ganz jungfräulich sind, lässt die haftung von metzeler doch sehr nach und nass sind sie zwar besser als die dunlop holzreifen, aber geben zusammen mit der passiven harley sitzposition und den unsensiblen federelementen wenig rückmeldung über die rutschgrenze.
zu avon habe ich keine persönliche erfahrungen, da dieser hersteller aber noch nie mit besonders guten reifen aufgefallen ist und es auch keine besonders positiven rückmeldungen hier aus der harley szene gibt, habe ich ihn nie probiert.
von der michelin neukonstruktion hätte ich mir schon einiges versprochen (leider für mein bike nicht freigeben und von michelin bekommt man auf nachfrage auch kein schreiben, da sie einen deal mit hd gemacht haben, dass die dinger nur unter verantwortung von hd für modelle ab 2009 verkauft werden) - erstaunt habe ich jetzt hier gelesen, dass diese reifen wohl auch nicht so toll sind - na ja, kommen für mich eh nicht in frage...

wie in einem anderen post schon geschrieben, werde ich mir demnächst den bt 45 von bridgestone aufziehen und eintragen lassen (bei vincenza gibts ne bescheinigung aufm server) und hoffe, damit einen eingermassen brauchbaren reifen auf dem eisenpferd zu haben.

greets

moony

__________________
most motorcycle problems are caused by the nut, which connects the seat to the handlebar

Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.(G B Shaw)


Geschrieben von Chrisk am 06.10.2011 um 13:15:

Zitat von moonlight

also das *markenreifen sind alle gut* ist nun wirklich blödsinn

Da wären wir schon beim Nächsten großes Grinsen
Wo steht dass zitierte denn geschrieben ?

Ich nehme alles zurück, steht ja wirklich hier großes Grinsen