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Geschrieben von v2_harald am 17.03.2019 um 14:10:

RE: Kurbelwellenschlag messen

unbalance??????????


Geschrieben von FlatSix am 17.03.2019 um 15:35:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Moin Harald, die Bilder tun ja richtig weh!!! 0,7mm sind tödlich für die nächste Ölpumpe, auch für Ventiltrieb mit Zahnrädern, falls vorhanden aber Kettenantrieb würde das noch verkraften. Aftermarket Ölpumpenhersteller und S&S verlangen einen Maximalschlag von 0,003" oder 0,0762mm. Die Schwungradhälften haben sich wahrscheinlich gegeneinander verdreht und so das Problem erzeugt. Da lässt sich nix mit dem Hammer richten. Die KW muß zerlegt, gerichtet, neu verpresst  und mit Schweisspunkten fixiert werden. Oder eine neue Welle z.B. von S&S muss her. Eine preiswertere Version wäre auch eine aufgearbeitete z.B. von Technomotion.nl.Der Motor sowie der Oltank müssen gespült werden und der Motor muss komplett neu gelagert und gedichtet werden.

Gruß, Armin.

Es riecht nicht alles gut was kracht! (KV).

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Es riecht nicht alles gut was kracht!


Geschrieben von Karl H. am 17.03.2019 um 15:50:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Das tut richtig weh! 🥰

Gruß
Karl

Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt

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Gruß
Karl


Geschrieben von v2_harald am 17.03.2019 um 17:19:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Ja, das tut wirklich weh.

Und ja, Nockenwellen mit Zahnrädern.

Ich denke das günstigste wäre ein Tauschmotor.

Und diese Saison pausieren. Seufz


Geschrieben von FlatSix am 17.03.2019 um 18:35:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Harald, wenn die Hälften des Motorgehäuses keinen Schaden genommen haben, z.B. an den Lagersitzen der KW und der inneren NW-Lager, dann ist ein Wiederaufbau bestimmt preiswerter, solltest Du die Schrauberei selber durchführen können.

"FLHX Willi", Forumsmitglied aus der Steiermark, hat vor etwa zwei Jahren einen ähnlichen Schaden erlebt und seinen Motor erfolgreich wieder selbst hergerichtet. Vielleicht nimmst Du mal mit Willi Kontakt auf, um Einzelheiten zu erfahren.

Gruß, Armin.

Es riecht nicht alles gut was kracht! (KV).

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Geschrieben von v2_harald am 17.03.2019 um 19:40:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Danke Armin für den Tipp,

ich versuche Wilfried (FLHX Willi) zu erreichen.


Geschrieben von FlatSix am 17.03.2019 um 23:16:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Welches Baujahr ist Deine Maschine, Harald?

Armin.

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Geschrieben von v2_harald am 18.03.2019 um 08:12:

RE: Kurbelwellenschlag messen

2006


Geschrieben von Alex MTeK am 18.03.2019 um 11:13:

RE: Kurbelwellenschlag messen

0,7mm erscheint mir sehr viel. Was ich nicht genau sehen kann, ist wo das Magnetstativ befestigt ist. Wo genau sitzt das Stativ drauf?


Geschrieben von v2_harald am 18.03.2019 um 12:00:

RE: Kurbelwellenschlag messen

o,7mm ist ohne montierte NW-Stützplatte gemessen. Gut möglich dass mit der Platte der Wert geringer ist.

Das Magnetstativ sitzt magnetisch fest an der Fußrastenstütze und lehnt sich an das Motorgehäuse. Das war fest genug, daher habe ich mir das Festschrauben an dieser Stelle erspart.


Geschrieben von FlatSix am 18.03.2019 um 12:56:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Mit montierter Stützplatte dürfte sich der Zapfenschlag kaum ändern, sollte sich allerdings ein deutlicher Unterschied einstellen, dann könnte man vermuten, dass die rechte Schwungradhälfte keine feste Verbindung zur Pleuelachse hat. Beim 2006er Motor liegt die KW auf beiden Seiten in Wälzlagern und auf der rechten Seite besitzt das Wälzlager keinen Sicherungsring mehr in der Gehäusehälfte, also bitte prüfen ob der äussere Lagerring noch richtig in der Gehäusehälfte sitzt.

Gruß, Armin.

Es riecht nicht alles gut was kracht! (KV).

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Geschrieben von Alex MTeK am 18.03.2019 um 13:26:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Das ist ein gummigelagerter Motor. Das Magnetstativ am "Rahmen" zu befestigen, ist keine gute Idee. Wenn das Hinterrad gedreht wird, bewegt sich der ganze Motor relativ zum Rahmen. Korrekt wäre eine möglichst steife Befestigung der Meßuhr gegenüber dem Motor. Im Profibereich nimmt man eine Platte, die direkt auf das Gehäuse geschraubt wird und die Meßuhr aufnimmt. Ohne Stativ und sonstigen Schnick-Schnack. Vielleicht solltest Du noch mal messen.


Geschrieben von v2_harald am 18.03.2019 um 13:33:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Der Lagerring sitzt fest im Gehäuse, die Walzen lassen sich mit einem kleinen Schraubenzieher im Kreis schieben.

Ausser etwas Microdreck kann ich nichts ungewöhnliches am Lager sehen.


Geschrieben von v2_harald am 19.03.2019 um 15:48:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Montierte Platte ändert nichts am Meßergebnis: 7 Teilstriche Unwucht

ABER!: ein Teilstrich ist nicht 1/10mm wievon mir dummerweise angenommen, sondern nur 1/100mm,

also gesamt 0,07mm!!





Damit sieht die Sache schon etwas freundlicher aus.

Sollte ich es mit getauschter Ölpumpe probieren oder auf Kettentrieb umbauen?


Geschrieben von Karl H. am 19.03.2019 um 20:49:

RE: Kurbelwellenschlag messen

Hallo Harald,

es ehrt Dich sehr, dass Du uns auch an Deinen Irrtümern teilhaben lässt! 👏(Sowas passiert jedem mal)

Aber es ist echt schwierig einen Rat zu geben, wie es jetzt weiter gehen soll. Einfach eine neue Ölpumpe zu spendieren, ohne den Grund für das Ableben der alten zu kennen, ist m. E. zu vermeiden.

Hast Du Dir die Bruckstücke der Ölpumpe mal bei gutem Licht mit dem Vergrößerungsglas angesehen? Vielleicht kann man einen Hinweis auf die Schadensursache finden?

Gruß
Karl

Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt

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Gruß
Karl