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Geschrieben von MCycling am 17.05.2026 um 20:24:

Ist geil.

Nach Stockholm lasse ich sowieso schon zu 90% den Basis-Autopiloten fahren, genauso wie die 20km Arbeitsweg auf der Autobahn. Wer geil drauf ist Staus/lange, stumpfe Autobahnetappen selber zu fahren kann das ja machen, aber sowas kann mir niemand als Fahrvergnügen verkaufen.

Dann lieber auf die Harley und die schönen Routen fahren.


Geschrieben von bestes-ht am 17.05.2026 um 20:40:

DU bist also einer der 100er Mittelspurblockierer!!! 😳😎🤣🤣🤣
Fahr ganz recht rübber, damit ich und der Rest links mit 200+ und Lichthupe/Blinker ordentlich teuren Sprit verbrennen können und die armen Erdölkonzerne unterstützen können! 🤗😂

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Wir werden nicht grau, wir werden chrome....

Wo gehstn hin? Motorrad fahren. Warst du doch gestern erst. Ja, bin aber nicht fertig geworden..... fröhlich fröhlich fröhlich


Geschrieben von HeikoJ am 17.05.2026 um 21:05:

In der Eifel im Raum Bitburg-Prüm läuft seit Dezember ein Pilotprojekt mit zwei "FSD Supervised" Teslas und Sicherheitsfahrer als kostenloser Shuttle Service für Schüler und Senioren. Statt an zwei Tagen in der Woche soll der Service demnächst an fünf Tagen in der Woche angeboten werden und ggf. auf einen weiteren Bereich ausgewertet werden.

Ich war an den letzten vier Tagen auch in der Eifel, allerdings nicht bei den Teslas sondern hab mir zum mittlerweile fünfundvierzigsten Mal den Verkehr rund um die Nürburg angesehen und mit ein paar Freunden gefeiert, immer wieder schön.

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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."


Geschrieben von HPL1 am 18.05.2026 um 00:07:

Entschuldigt bitte, aber wer - wie der der Idiot von Tesla - glaubt, das ein System nur mit Kameras und ohne Lidar oder Radar Entfernungen richtig erkennen kann, ist genauso ein Idiot - nur halt mit viel weniger Geld. !


Geschrieben von mrlack am 02.06.2026 um 23:34:

Bei solchen Themen werden Leute schnell mal als Schwurbler abgetan weil sie mögliche Gefahren sehen. Dämliche Unart den nur zu oft treffen solche Befürchtungen später zu. Aber dieses Ausgrenzen hat System. Sollten gerade wir Deutschen nur allzu gut kennen.
Mich würde aber interssieren wie die ganze Sache rechtlich ausgeht wenn so ein autonomes Fahrzeug mal einen schweren Unfall, z.B. mit Todesfolge verursacht. Wer wird verantwortlich gemacht? Der Fahrzeughersteller, der Progarmmierer oder der Fahrzeugführer, der in diesem Moment ja keiner ist? Da tut sich eine ganz schöne Grauzone auf die für Geschädigte ziemlich dumm ausgehen kann. Vielleicht sollte zuerst der rechtliche Rahmen der Haftung klargestellt werden und dann kann man sich entscheiden ob man so etwas will. Ich bin der Meinung, wer gefahren werden will soll einen Bus oder die Bahn nehmen.


Geschrieben von HeikoJ am 03.06.2026 um 01:09:

Bisher gibt es in Europa per Definition kein "autonomes" Fahrzeug, also SAE Level 5  das für den öffentlichen Strassenverkehr zugelassen wäre. Bei teilautomatisierten Fahrzeugen (Level 2–3) kann je nach Situation der Fahrer, der Hersteller oder beide haften. Bei höheren Automatisierungsstufen gewinnt die Produkthaftung des Herstellers zunehmend an Bedeutung. Die EU arbeitet kontinuierlich an Anpassungen des Haftungsrechts für KI- und autonome Systeme.

Europa orientiert sich an den SAE-Stufen:
Level 0–2: Fahrer bleibt jederzeit verantwortlich.
Level 3: Fahrzeug übernimmt Fahraufgaben unter bestimmten Bedingungen; der Fahrer muss bei Aufforderung übernehmen.
Level 4: Fahrzeug kann in definierten Einsatzbereichen selbstständig fahren.
Level 5: Vollautonomes Fahren ohne menschlichen Fahrer.

Zum Stand der Dinge in Europa: EU Fahrzeugsicherheit ( Link mit freundlichen Grüßen meiner Gattin, die ist ja beruflich in den Kram involviert )

Nach der Regelung ECE R157 ist automatisiertes Fahren ( Level 3 ) auf dafür freigegebenen Autobahnabschnitten ( ja, ich weiß ) bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h zugelassen wenn der Fahrer innerhalb von 10 Sekunden nach Aufforderung das Fahrzeug wieder vollständig übernehmen kann.
EDIT: FunFact: Sowohl BMW als auch Mercedes haben ihre Level 3 Assistenten wegen mangelnder Nachfrage aus dem Verkaufsprogramm genommen. 
Für Level 4 ( Robottaxis, Shuttles ) gibt es ( Durchführungs ) Rechtsakte die eine Prüfung auf Zulassung ermöglichen. Hat aber noch nichts mit einer realen Zulassung zu tun, sondern gibt nur den Rahmen vor welche Bedingungen erfüllt sein müssten um eine ( Teil ) Genehmigung zu ermöglichen.

EDIT: Um das nochmal herauszustellen: Teslas FSD ( Supervised ) ist in den Niederlanden als Level 2 Fahrzeug eingestuft, egal was das Auto macht, der Fahrer ist voll verantwortlich, auch rechtlich. Außerdem ist das eine Zulassung  als Typgenehmigungs Basis, d.h. in den Niederlanden werden Daten gesammelt die als Grundlage der Entscheidung zur Typgenehmigung herangezogen werden.

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Geschrieben von motorcycle boy am 25.06.2026 um 10:47:

Es geht immer noch doller: Diese Motorradhersteller - Vereinigung  https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/connected-motorcycle-consortium-setzt-arbeit-fort will mittlerweile auch „Standards für selbstfahrende Motorräder“ schaffen. 

Wie Professor Bernt Spiegel ganz richtig bemerkte, ist ein Motorrad eine komplizierte Bewegungsprothese und kein eigenständiges Fahrzeug. Zu einem solchen wird es erst in der Kombination mit einem Fahrer, so ähnlich wie z.B. Skier. Und das macht ja auch den Reiz der Sache aus. Warum soll sich jemand von einem selbstfahrenden Motorrad durch die Gegend zerren lassen? Fällt der dann runter, wenn das Motorrad in unvorhergesehener Weise in eine Kurve fährt oder wenn er drauf einschläft? Für reine Transportaufgaben ist ein (autonomes) Auto viel sinnvoller. M.E. würde ein solches Motorrad ein Flop, weil sich niemand trauen würde, sich dadrauf zu setzen und das ganze auch keinen Reiz mehr hätte.

Was kommt denn als nächste bekloppte Idee? Der selbstfahrende Ski? Die selbstlaufende Beinprothese? „Autonom“ bedeutet nämlich: „NICHT vom Fahrer gesteuert“

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)


Geschrieben von Tommel am 25.06.2026 um 12:50:

Auch merkwürdig das Honda & Yamaha schon an selbst ausbalancierten Bikes dran sind. Gibt Vids dazu.
Habe auch schon vids von autonomen Rollern gesehen. Keine Ahnung ob die real sind
Natürlich werden bei dem Mist die Sicherheits-Nazis & Versicherungslobbyisten in Brüssel sofort Hurra brüllen.
Damit kann sich auch der Egon aus dem 3.Stock , der noch nicht einmal den aufrechten Gang beherrscht, ne Kutte anziehen (neues Kundenpotenzial ?! )
Herrje, ich bin noch nicht einmal im Zeitalter der Fusschaltung angekommen


Geschrieben von HeikoJ am 25.06.2026 um 13:05:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Standards für selbstfahrende Motorräder“

@motorcycle boy 

Mal wieder durch Buzz Words getriggert ?? Tja, blöd wenn mal wieder ein Redakteur mit seiner Interpretation deutlich über das Ziel hinausschießt und man drauf anspringt ohne sich zu informieren ... 
Das Connected Motorcycle Consortium (CMC), ein Zusammenschluss aus Motorradherstellern, Automotive-Zulieferern und Forschungseinrichtungen, hat sich zum Ziel gesetzt, durch gezielte Forschung dazu beizutragen, dass motorisierte Zweiräder im vernetzten Verkehr der Zukunft optimal repräsentiert werden – im Sinne maximaler Sicherheit für die Motorradfahrer. Dazu gehört natürlich auch Systeme zu entwickeln und zu erforschen die das naturgemäß potentiell instabile Fahrverhalten zweirädriger Fahrzeuge kontrollieren. Aber hauptsächlich kümmert sich das CMC darum Motorräder und ihre Fahrer für die Assistenzsysteme anderer Fahrzeugtypen sichtbar zu machen.
In der CMC Datenbank gibt es Used-Cases und Lösungsmöglichkeiten zu Fahrsituationen die zu Unfällen mit Motorrädern führen, zu Beispiel das durch die Vernetzung der Fahrzeuge linksabbiegende Fahrzeuge vor nahenden Motorradfahrern gewarnt werden.
Über die Ziele die sich die CMC sonst noch gesetzt hat kann man sich auf https://www.cmc-info.net/ informieren, da ist von vielem die Rede, nur nicht von "selbstfahrenden Motorrädern". Die zu entwickeln überlässt man den Herstellern, natürlich müssen die dann die entsprechenden Fahrerassistenzsysteme ( ADAS bzw. ARAS beim Motorrad ) integriert werden.

EDIT: Statement von BMW zu ihrer vollständig autonom fahrenden R 1200 GS auf dem TechDay 2018
Es nicht Ziel des Unternehmens völlig autonom fahrende Motorräder zu entwickeln. Vielmehr diene die gezeigte Technologie als Plattform zur Entwicklung künftiger Systeme und Funktionen, die das Motorradfahren sicherer und komfortabler machen sollen. Zweck der Entwicklung dieses Prototypen ist es, Fahrdynamik-Wissen zu sammeln, um zukünftig Gefahrensituationen schon früh detektieren und den Fahrer damit beispielsweise an Kreuzungen, beim Abbiegen oder beim schnellen Abbremsen mit entsprechenden Sicherheitssystemen unterstützen zu können.


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