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Geschrieben von Nightrider am 05.03.2025 um 19:08:

Mal so am Rande, es gibt Füllmenge, für Trockenen Motor, mit Ölfilter, ohne Ölfilter, aber selten für halbdreiviertel gefüllten Ölfilter.

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Geschrieben von Schimmy am 05.03.2025 um 20:07:

zum zitierten Beitrag Zitat von Nightrider
Mal so am Rande, es gibt Füllmenge, für Trockenen Motor, mit Ölfilter, ohne Ölfilter, aber selten für halbdreiviertel gefüllten Ölfilter.

Und um es auch für Dich zum Abschluss zu bringen:

Die in den Handbüchern angegebenen Mengen für Motoröl sind ca.- Angaben, da man nie weiß, wie viel Öl sich noch im Kurbelgehäuse befindet. Da sind die in den Filter gekippten 200 mL so was von Latte....

Das einzige verlässliche "Instrument" zum Messen des korrekten Ölstands ist und bleibt der Peilstab.

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Geschrieben von Evodriver am 05.03.2025 um 21:01:

Ich fülle vor dem ansetzen des Ölfilters auch immer etwas Öl hinein, somit saugt sich das Filterelement schon mal satt mit Öl ein.
Die Dichtung wird vorher beidseitig mit Öl bestrichen.
Das gab bisher noch nie eine Sauerei, muß man ja nicht voll auffüllen.
Auch mit dem angegebenen bzw. vorgeschriebenen Füllstand hat das absolut nichts zu tun.
Ich fülle erst mal ca. 2,5 Liter in den Öltank, lasse den Motor bissel laufen und kontrolliere den Ölstand sofort.
Zumeist muß noch nachgefüllt werden, höchstens aber bis etwas unterhalb der Unterkante des Einfüllstutzens.
Weil, wenn der Motor mal richtig warm ist, dehnt es sich aus und der Füllstand steigt wieder an.
Bei der ersten Fahrt, wenn der Motor mal gut warm geworden ist, wird nochmals geprüft und gegebenenfalls zu Hause noch etwas nachgekippt, fertig.
Die vorgeschriebene Füllmenge, bzw. wie viel ich eingefüllt habe, ist mir dabei egal, weil es passt alles und wir fahren gut damit.

Peilstab beachte ich nicht wirklich, wenn Motor warm ist und das Öl höchstens bis knapp an der Unterkante des Einfüllstutzens ist, dann gut.


Geschrieben von Saftschubse am 05.03.2025 um 23:33:

Hab heute erst alle Öle getauscht. Laut Manual sollen ins Getriebe 0,83L rein. Da war der Peilstab noch trocken. Beim ganzen Liter war es top. Motoröl sollen demnach 3,8 Liter rein und nach warmfahren musste ich 0,7 Liter nachkippen um kurz unter Max zu kommen. Also waren es auch gesamt 4,5 Liter. Habe den Filter übrigens nicht vorbefüllt, mache ich nie und halte ich auch für Quatsch. In den Primär kam der obligatorische Liter rein. Passt immer.


Geschrieben von Schimmy am 06.03.2025 um 09:15:

Moinsen,

Jeder kann so viel (oder so wenig) Öl nach den in den Handbüchern beschriebenen Methoden (oder nach seiner
eigenen) in Motor, Getriebe und Primär füllen wie er lustig ist. Nichts ist in Stein gemeißelt.

Nur: Irgendetwas werden sich die Jungs bei der Company beim Erstellen der Prozeduren schon gedacht haben
(so hoffe ich wenigstens), warum es genau SO und nicht anders gemacht werden soll. Gleiches trifft auch auf
das Überprüfen des korrekten Füllstands zu......

Ich habe fertig.

der Jo

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Geschrieben von JR am 06.03.2025 um 10:20:

Moin Schimmy
Ich zweifle nicht an den Prozeduren und Vorgaben wie man Öl wechseln oder auffüllen sollte. Mit meinem Beitrag wollte ich nur auf mögliche Ursachen der Ölundichtheit am Ölfilter hinweisen. Die Gummi Dichtringe bleiben schon mal an der Motorseite kleben.
Gruß Jürgen


Geschrieben von motorcycle boy am 06.03.2025 um 12:29:

zum zitierten Beitrag Zitat von JR
Moin Schimmy
Ich zweifle nicht an den Prozeduren und Vorgaben wie man Öl wechseln oder auffüllen sollte. Mit meinem Beitrag wollte ich nur auf mögliche Ursachen der Ölundichtheit am Ölfilter hinweisen. Die Gummi Dichtringe bleiben schon mal an der Motorseite kleben.
Gruß Jürgen

Meistens dann, wenn beim damaligen Einbau des alten Filters der Dichtring nicht ausreichend mit Öl eingeschmiert worden war. Ein richtig gemachter Ölwechsel ist halt eine schmierige Angelegenheit großes Grinsen

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Geschrieben von Road King Spezial 22 am 06.03.2025 um 13:20:

Immer Saukram und man hat das Altöl Thema.
Da nichts in Stein gemeisselt ist und in jedem Motor Restöl verbleibt in unterschiedlicher Menge und die Systemfüllung allenfalls nice to know ist, geht es nur so, dass man etwa auffüllt bis halb, warm fährt und dann kontrolliert. Je nach Einsatz nachfüllen, oder nicht.
Ich bin ein großer Freund von Ölstand auf 3/4 immer, bei Betriebsttemperatur 80 - 90°C Öl Temp. halten. Nie Max. - nie unter halb. Das halte ich für optimal.
Werkstätten kippen stumpf nach Vorgabe rein, jedoch dennoch mal knapp über Minimum, mal Maximum, mal drüber, mehr und mal weniger...gibts überall. = Selbst ist der Mann. Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser und die ist bei Betriebstemp. auf 3/4. Wenn dann mal das Öl heißer wird, als 90°C kann es sich noch ausreichend ausdehnen. Im Gegensatz zu Wasser verändert sich das Ölvolumen mit der Temperatur. Werden z.B. 200 Liter Öl um 50° C erwärmt, so dehnt sich das Öl um ca. 7 Liter aus. Dieses „mehr“ an Ölvolumen ist natürlich bei den Ölstandsanzeigern und bei Öltanks zu berücksichtigen.

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Geschrieben von motorcycle boy am 06.03.2025 um 13:55:

Deswegen zeigt der elektronische Ölpeilstab von HD ja zusätzlich zum Füllstand ein Temperaturfenster an, in dem die Messung valide ist. Bei zu tiefer oder zu hoher Temperatur blinkt er.

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Geschrieben von springerdinger am 06.03.2025 um 14:05:

Bei einer Trockensumpf-Schmierung mit obenliegendem Öltank, spielt ein etwas unter dem Minimum gemessener Ölstand  "Schmierungstechnisch"  keine wesentliche Rolle.


Geschrieben von Schimmy am 06.03.2025 um 15:39:

zum zitierten Beitrag Zitat von Road King Spezial 22
........

Im Gegensatz zu Wasser verändert sich das Ölvolumen mit der Temperatur. Werden z.B. 200 Liter Öl um 50° C erwärmt, so dehnt sich das Öl um ca. 7 Liter aus.
........

Jetzt habe ich doch den Fehler gemacht und diesen Beitrag gelesen. Baby

@1: Wenn man sich schon mit fremden Federn schmückt, dann vielleicht auch die Quelle seines "Wissens" mit dazu schreiben (siehe Anlage 1)
@2: Auch Wasser verändert seine Dichte (und damit sein Volumen) je nach Temperatur (siehe Anlage 2).
@3: Eine Näherungsformel um die Volumenveränderung von Motoröl in Abhängigkeit zur Temperatur zu berechnen findet man z.B. HIER.

In dem verlinkten Beispiel sind es bei 65°C Temperaturänderung ein um etwa 5% vergrößertes Volumen. Alles Andere kann sich jeder
- wenn er mag - selbst ausrechnen. Augenzwinkern

GReetz  Jo

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Geschrieben von Nightrider am 06.03.2025 um 15:49:

Und ich dachte schon es wäre ein ganz normaler Ölfred.😇🤣

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