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Geschrieben von twiner61 am 15.11.2011 um 14:14:

Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hallo!

Nachdem ich schon häufiger hier von den guten Eigenschaften von vollsyn.Getriebeöl 75-140 gelesen habe stelle ich mir die Frage,ob ein Umstellen nach 10Jahren mineralischen auf synthetisches Öl sinnvoll ist,und ob es problemlos geht.

Undichtigkeiten an  Wellenringen oder Dichtungen oder ähnlichem sollten tunlichst vermieden werden (oder ist es im Tc 88 Getriebe von 2001 ohnehin ungeeignet).

Also wenn jemand dazu eine Aussage machen kann würde ich mich sehr freuen,es sollten ja inzwischen schon Erfahrungswerte vorliegen.

Gruß Jörg


Geschrieben von E-Glider am 15.11.2011 um 14:41:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hi Jörg.

Ich habe bei allen meinen E-Glides seit 2002 (beim ersten in Eigenregie durchgeführten Ölwechseln)

das hier von Louis *) eingefüllt.

*) Auch mal die Bewertungen lesen...



Gruß

Wolfgang

🏝️

Anerkannter BOFH (Bastard Operator From Hell)


Geschrieben von *KW* am 15.11.2011 um 14:53:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Servus,

ich seh‘ keine Probleme ganz im Gegentum.....

Unsere Getriebe kriegen Gear 300 von Motul.

Vor allem die Sexgangboxen sind sensibel, da kommt ein hypoidfähiges Öl gerade recht, meiner Meinung nach.

Motoröl hatt in Getrieben nix verloren wg. der contraproductiven Wirkung einiger Ingidenzien, zB. Reinigungs, und Inschwebehaltungfunktion.

Gruss KW


Geschrieben von Hotwrap am 16.11.2011 um 03:02:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Ich habe seit km 16000  auch das vollsynthetische Castrol Getriebeöl drinnen und bin jetzt nach 4000 km sehr zufrieden. Die Box schaltet sich gerade bei heissen Temperaturen leichtgängiger u. der 1. Gang ist leichter zu finden. (2008’er Fat Boy). Ich habe das ganze noch mit dem von Peter (Viczena) empfohlenen vollsynthetischen Motoröl Fuchs Silcolene 10W60 in Motor und Primär gepaart. Dazu kann ich auch nichts negatives berichten.


Geschrieben von evocrazy am 10.12.2011 um 23:58:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Ich bin vor längerer Zeit auf Amsoil 20W50 umgestiegen und verwende es im Motor, Getriebe und Primär. Seitdem läuft der Motor ruhiger und das Getriebe schaltet besser. Kann den Wechsel auf vollsynthetisch nur empfehlen.


Geschrieben von ragetti am 11.12.2011 um 00:11:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

das ist vollkommen egal was du reinkippst solange es die richtige Spezifikation ist.

Der Rest ist reine Ansichts-/Philosophiesache.

 

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Rolf

http://www.mysmilie.de/
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viele Grüße

Rolf


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Geschrieben von viczenap am 11.12.2011 um 04:25:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


ragetti:

das ist vollkommen egal was du reinkippst solange es die richtige Spezifikation ist.

Der Rest ist reine Ansichts-/Philosophiesache.

 

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Rolf

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Die richtige Spezifikation heisst auch, dass das verwendete Motoröl auch die notwendige Mindestviskosität von 19 hat, für welche die hydrostössel ursprünglich konzipiert wurden. Das ist nicht für jedes 20W-50 Öl gegeben.


Geschrieben von Karl H. am 11.12.2011 um 09:43:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Wenn es ausschließlich ums Getriebe geht, spricht nichts gegen die Umstellung auf Vollsythetisch. Ich fahre das vollsynthetische MTX von Castrol in meinem 5-Gang-Getriebe, Bj. 2003, seit Jahren. Die Umstellung war problemlos. 

 

@viczenap

Hallo Peter, es leuchtet ein, dass ein zu dünnes Öl die Funktion der Hydrostößel beeinträchtigt. Hast Du evtl. die Daten des von mir verwendeten, vollsynthetischen Castrol 15W50 parat? (Sonst gehe ich mal direkt auf Deiner Seite suchen )

 

Gruß
Karl

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Gruß
Karl


Geschrieben von HendrikF am 11.12.2011 um 12:24:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hallo Karl,

das Datenblatt ist hier:

http://datasheets.bp.com/bpglis/FusionPDS.nsf/0/9CC747A83365660F802578AA0044490D/$file/BPXE-8HQJHQ_0.pdf

Wenn es tatsächlich ein 15w-50 Öl ist, dann ist es ein teilsynthetisches bzw. HydroCrack Öl und nicht vollsynthetisch.

Zumindest habe ich bei castrol kein vollsynthetisches mit 15w-50 gefuunden.

Die Viscosität ist bei 100°C 17,5 mm/s und damit eher am unteren Ende der 50er Öle. Auffällig finde ich noch denn

relativ geringen Anteil (1,0) von Sulfatasche. Das deutet auf eine milde Legierung des Öles hin bzg. AW / EP Additiven.

Das kann natürlich auch der Tribut an die Kupplungsverträglichkeit sein. Spitzenöle aus dem Autobereich sind deutlich

höher legiert. Z.B ein Mobil1 5W-50. Vielleicht in unserem Fall sogar die bessere Wahl, da wir das Kupplungsproblem nicht haben.

Gruß

Hendrik


Geschrieben von viczenap am 11.12.2011 um 13:42:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Habe das Öl in meine Liste aufgenommen.

Danke.


Geschrieben von Uli G. am 11.12.2011 um 20:33:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


viczenap:


ragetti:

das ist vollkommen egal was du reinkippst solange es die richtige Spezifikation ist.

Der Rest ist reine Ansichts-/Philosophiesache.

 

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Rolf

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Die richtige Spezifikation heisst auch, dass das verwendete Motoröl auch die notwendige Mindestviskosität von 19 hat, für welche die hydrostössel ursprünglich konzipiert wurden. Das ist nicht für jedes 20W-50 Öl gegeben.
Der Argumentation vermag ich nicht wirklich zu folgen, denn die Viskositätsspecs für ein 50er Öl lautet gem SAE J300 min. 16.3 mm²/s und max.


Geschrieben von viczenap am 11.12.2011 um 20:52:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Harley sagt: 10W-40 kann bei kühlen Temperaturen (unter 4°C) verwendet werden. Da bleibt das Öl Viskos genug, um die hydros aufzupumpen. Garantie gibts dann aber nur beim Harley Öl.

Das von mir favorisierte Megol VS 10W-60 hat eine Viskosität von 24 mm²/s und kostet in grösseren Gebinden 5€ pro Liter!

Und jeder kann selber feststellen, das bei diesem Öl das Hydroklappern deutlich nachlässt...

Das Fuchs Silkolene Pro 4 plus 10W-60 hat übrigens eine Viskosität von  23,7 mm²/s. Plus jede Menge wirklich funktionierender Ester, was den Preis deutlich nach oben treibt. Du hast sicher nur in der falschen Spalte geschaut...

Ich sehe auch  keinen echten Vorteil darin, das Shell Feld-Wald-Wiesenöl zu nehmen. Insbesonderen weil man dabei auch den Namen massiv mitbezahlt (€11 /Liter)... Nützlich nur, wenn man unterwegs nachfüllen muss und an einer Shell Tankstelle vorbeikommt ...


Geschrieben von eifel-dieter am 12.12.2011 um 01:06:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hallo,

da ich erst eine Saison mit der TC 88 hinter mir habe und mir Tipps erfahrener Harleyfahrer genauso wichtig sind wie technische Datenblätter der Öle,habe ich mich für das Megol 10W60 entschieden ( Danke Peter ). Das Rasseln der Hydros nicht bemerkbar,selbst bei minus 2 Grad, die schwarze RK weiß mit Rauhreif überzogen...Ein gutes Gefühl ein Motoröl mit einer Durchölungszeit im Sekundenbereich zu fahren.Ein Synthetiköl für 5 Euros pro Liter vor die Haustür,das ist doch nicht schlecht,auf jeden Fall in der tiefen Eifel...

Gruß Dieter,derausdertiefeneifel

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Gruß Dieter, derausdertiefeneifel


Geschrieben von zebru am 12.12.2011 um 17:47:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Nachdem das Fuchs Silkolene Pro 4 15W 50 verschiedentlich als ausserordentlich für Harleys geeignet anempfohlen wurde , ich 4 L für 46,40 € bestellt habe , lese ich nun von der unzureichenden kin.Viskosität . Der demnächst zu montierende Harley Davidson Ölkühler wird entgegen den Beteuerungen eines Dealers und seiner Helfershelfer nun auch nicht die erwartete Leistung bringen (siehe Ulis Statement dazu), was mir bei mehr Überlegung wohl auch klar geworden wäre. Werden jetzt aufgrund ungünstiger Randbedingungen , Öltemperatur um die 130°C, meine Hydros einen Eiertanz vollführen oder wird sich das im erträglichen Rahmen halten ?

Neben der Bewertung einzelner Kriterien fände ich eine Gesamtbetrachtung, gipfelnd in einer Empfehlung des bestgeeigneten Öles, für nützlich.

mfg zebru


Geschrieben von viczenap am 12.12.2011 um 18:50:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


zebru:

Nachdem das Fuchs Silkolene Pro 4 15W 50 verschiedentlich als ausserordentlich für Harleys geeignet anempfohlen wurde , ich 4 L für 46,40 € bestellt habe , lese ich nun von der unzureichenden kin.Viskosität . Der demnächst zu montierende Harley Davidson Ölkühler wird entgegen den Beteuerungen eines Dealers und seiner Helfershelfer nun auch nicht die erwartete Leistung bringen (siehe Ulis Statement dazu), was mir bei mehr Überlegung wohl auch klar geworden wäre. Werden jetzt aufgrund ungünstiger Randbedingungen , Öltemperatur um die 130°C, meine Hydros einen Eiertanz vollführen oder wird sich das im erträglichen Rahmen halten ?

Neben der Bewertung einzelner Kriterien fände ich eine Gesamtbetrachtung, gipfelnd in einer Empfehlung des bestgeeigneten Öles, für nützlich.

mfg zebru
Also ich habe immer das Fuchs 10W-60 empfohlen. Die Viskosität des 15W-50 mit 18,5  reicht aus, insbesonderen wenn du das Öl mit einem Ölkühler behandelst.

In meinem Artikel ist eine Graphik die aufzeigt, was mit der Schmierfähigkeit von Mineralöl ab 250°Fahrenheit (120°Celsius) passiert. Ab 130°C (270°Fahrenheit) hat es nur noch rund 50% der Schmierfähigkeit. Von da ab geht es rapide abwärts. Ab 150°C ist sie unter 10% angekommen:
http://g-homeserver.com/harley-davidson/118-harley-nockenwellen-vi-motor%C3%B6l-20w-50-viskosit%C3%A4t-n%C3%A4hmaschinenklappern.html