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Geschrieben von Karl H. am 26.06.2006 um 14:49:

Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

Hallo Experten,

habe mir die NGK DCPR7EIX-9 angeschaftt, also die mit dem "C" und daher mit "Böppel" obendrauf und originaler 16mm Schlüsselweite.

Jetzt gibt‘s nur ein Problem: Der Elektrodenabstand ist im Anlieferungszustand 0,7mm anstelle der von H-D geforderten 1mm. Und mal eben so mit dem Schraubenzieher zwischen die Elektroden fahren und aufbiegen ist ja wohl nicht bei so einer filigranen Mittelelektrode

Kann oder soll ich die 0,7mm unverändert beibehalten?

Gruß

Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von ahb am 26.06.2006 um 15:21:

RE: Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

hi karl h.

nix machen ! einschrauben + fahrn.

fxdwg 2001, seit sommer 2001 mit diesen kerzen.

einmal nachgeschaut, war nix + ist bis heute nix.

ahb


Geschrieben von tc-rider am 26.06.2006 um 16:01:

RE: Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

Hallo Karl,

ich habe die Iridium ebenfalls so eingebaut wie sie waren, fettich! Läuft und läuft und läuft..........

have a good ride...

tc-rider (Hans-Georg)

"twix ist wieder rider, tc-rider"

www.twincam-forum.de



Später einmal werden wir die Sünden bereuen, die wir nicht begangen haben.


Geschrieben von Karl H. am 26.06.2006 um 16:40:

RE: Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

muchas grazias! (schonmal üben für 2007 )

Gruß

Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von Uli G. am 26.06.2006 um 22:30:

RE: Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

Die (die Elektroden nämlich ) sollten trotzdem (verbessert die Leistung der Kerzen) den Harleytypischen Elektrodenabstand von 1mm/ vier hunderstel Inch/0.04" haben.

Die Begründung ist relativ einfach.

Mit zunehmendem Elektrodenabstand steigt der Zündspannungsbedarf (die zum Funkenüberschlag erforderliche Spannung, bereits von der Standard(H-D)zündung problemlos lieferbar). Großer Elektrodenabstand heisst in dem Fall aber auch kurzer, energiereicher Funke.

Großer Elektrodenabstand heisst aber auch, daß eine große Menge zündfähigen Gemisches im Bereich der Elektroden unterwegs ist (sein kann, wenn die Kerze nicht vollkommen falsch, strömungstechnisch im "toten Winkel" angeordnet ist, oder z.B. eine "Zweitakter"-Kerze mit weit zurückgezogener Elektrode verwendet wird, bei der die Elektroden gar nicht vom zündfähigen Gemisch erreicht werden).

Beides, ein "knackiger" Funke, sowie eine große Anzahl zündfähigen Benzin-Luftgemisches im Elektrodenbereich, begünstigt eine vernünftige Verbrennung.

Einstellen des Elektrodenabstands erfolgt über VORSICHTIGES!!! Verbiegen der äußeren Elektrode. Dazu gibt‘s(gab‘s?) kleine "Werkzeuge" von verschiedenen Kerzenherstellern (ich hab sowas von Champion (sehr gut zum Verbiegen von Champignons )und Bosch 😄), mit denen man die Außenelektrode (nur bei Kerzen mit "Hakenelektrode") leicht aufbiegen kann, um das erforderliche Maß einzustellen.

Gruß aus H

Uli

Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.

Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)

Man kann nicht alles "idiotensicher" machen...immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten

"I drink, therefore I am" (griechische Quelle? )


Geschrieben von Karl H. am 28.06.2006 um 08:58:

RE: Elektrodenabstand Iridium-Kerzen

Was hab‘ ich denn da in den tiefsten Tiefen meiner Werkzeugkiste gefunden?!

Den Original Kerzenverbieger von Bosch!!!

Guckst Du:

Folterwerkzeug

Gruß

Karl

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Gruß
Karl